Linde und die Mainzer Stadtwerke haben ihre Zusammenarbeit nun verlängert, um der gestiegenen Nachfrage nach erneuerbarem Wasserstoff gerecht zu werden.
Im Rahmen der 15-jährigen Projektverlängerung wird Linde die bestehenden, zehn Jahre alten Elektrolyseure durch moderne PEM-Elektrolyseure mit einer Leistung von insgesamt knapp 5 MW ersetzen sowie weitere Modernisierungsmaßnahmen durchführen.
Das Projekt hat erfolgreich demonstriert, wie naturgemäß schwankende erneuerbare Energie gespeichert und später bei Bedarf anderweitig genutzt werden kann. Der in Mainz erzeugte erneuerbare Wasserstoff wurde teilweise in das lokale Erdgasnetz eingespeist, um Strom und Wärme zu erzeugen, und diente als Antrieb für emissionsfreie Brennstoffzellenfahrzeuge.
Um die Wasserstoff-Transportkosten zu senken und die Anlageneffizienz zu steigern, umfassen die Erneuerungsmaßnahmen auch den Verdichter, die Wasserstofftrocknung, eine neue 300-bar-Trailerfüllanlage sowie umfangreiche Anpassungen der Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik.
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Die Umsetzung der beschlossenen Baumaßnahmen soll noch im Sommer 2025 starten; die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2027 geplant.







