Die AUGUSTA-Leitung ist bereits seit Dezember 2025 in Betrieb. Mit dem Leitungsprojekt leistet bayernetseinen wesentlichen Beitrag, um die Versorgungssicherheit im süddeutschen Raum weiter zu verbessern.
„Als Unternehmen sind wir stolz, dass wir die AUGUSTA-Leitung wie geplant Ende letzten Jahres erfolgreich in Betrieb nehmen konnten. Mit dem Leitungsbauprojekt AUGUSTA investieren wir in die Zukunft und stärken die Resilienz des bayerischen Energiesystems. So wird es die Leitung ermöglichen, neue Gaskraftwerke sowie Baden-Württemberg an die Gasspeicher im südbayerischen und Salzburger Raum anzubinden. Die aktuelle Diskussion um flexible Gaskraftwerke als Backup für die erneuerbare Stromerzeugung zeigt die hohe Relevanz. Zudem wurde die Pipeline H2-ready errichtet, sodass sie in Zukunft optional Wasserstoff transportieren kann. Die Weiterentwicklung der Gasinfrastruktur ist ein zentraler Baustein für die Energieversorgung folgender Generationen“, erklärte Dr. Matthias Jenn, Geschäftsführer der bayernets GmbH.
Die erdverlegte Pipeline führt im Regierungsbezirk Schwaben auf einer Gesamtlänge von insgesamt 40,5 km durch die Landkreise Dillingen an der Donau und Günzburg. Der Fernleitungsnetzbetreiber bayernets hat mit den Baumaßnahmen ingesamt rund 180 Mio. € in die bayerische Gasinfrastruktur investiert. Zur AUGUSTA-Leitung hält die bayernets GmbH unter https://www.gastransportleitung-augusta.de weitere Informationen bereit.
Zu den Sonderbauwerken zählten unter anderem die geschlossene Querung der Autobahn A8 im Landkreis Günzburg auf einer Länge von ca. 145 m, die Bahnquerung im Landkreis Günzburg auf einer Länge von ca. 41 m, die Querungen bei den Gewässern Laugna auf einer Länge von ca. 28 m (Landkreis Dillingen an der Donau), Zusam auf einer Länge von ca. 54 m (Landkreis Dillingen an der Donau), Glött auf einer Länge von ca. 24 m (Landkreis Dillingen an der Donau), Kammel auf einer Länge von ca. 158 m (Landkreis Günzburg), Mindel auf einer Länge von ca. 85 m (Landkreis Günzburg) sowie Günz auf einer Länge von ca. 190 m (Landkreis Günzburg).
Im Trassenbereich erfolgen voraussichtlich bis einschließlich erstes Halbjahr 2026 Rekultivierungsarbeiten. Durch die Rekultivierung wird die uneingeschränkte landwirtschaftliche Nutzung der für die Baumaßnahme in Anspruch genommenen Flächen wiederhergestellt. Dies beinhaltet insbesondere die Wiederherstellung der Drainagen, die Durchführung bodenverbessernder Maßnahmen in Abstimmung mit der bodenkundlichen Baubegleitung sowie den Auftrag des Mutterbodens. Ebenso werden die Baustraßen zurückgebaut und restliche archäologische Flächen nachbereitet. Außerdem erfolgt die Wiederherstellung der Straßen und Wege in enger Abstimmung mit den zuständigen Gemeinden und Straßenbaulastträgern.
(Quelle: bayernets/2026)







