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Hannover hat jetzt H-Gas: Großprojekt erfolgreich beendet

Das Netzgebiet der enercity Netz GmbH ist komplett auf H-Gas umgestellt. Nach rund sechs Jahren intensiver Vorbereitungen und technischer Arbeiten hat das Unternehmen das größte Infrastrukturprojekt seiner Geschichte im Gasbereich erfolgreich abgeschlossen.

von | 19.09.25

Alle Gasgeräte in Hannover sind umgestellt. Bild: enercity

 Rund 282.000 Gasgeräte in Hannover und angrenzenden Kommunen wurden seit Mai 2021 einzeln erfasst, bewertet und auf das energiereichere H-Gas angepasst.

Jan Trense, Geschäftsführer der enercity netz, erklärt: „Trotz Corona-Pandemie, Lieferengpässen und geopolitischer Unsicherheiten in Folge des Ukraine-Kriegs konnten wir die Gasumstellung planmäßig umsetzen. Das war nur möglich, weil die Kundinnen und Kunden mitgezogen haben – vielen Dank dafür!“

Grund für die Umstellung war die sinkende Verfügbarkeit des bisher genutzten L-Gases. Gesetzlich vorgeschrieben musste deshalb auf das leistungsstärkere und weltweit verfügbare H-Gas umgestellt werden. Die letzte von insgesamt zwölf sogenannter Netzschaltungen erfolgte am 22. Juli 2025. Im Nachgang wurden die letzten Geräte einzelner Kund:innen angepasst.

Gelungene Umstellung dank intensiver Vorbereitung

enercity netz setzte von Beginn an auf direkte, zielgerichtete und mehrsprachige Kommunikation. Die Bandbreite reichte von über 235 unterschiedlichen Informationsschreiben in bis zu sieben Sprachen über Erklärvideos bis hin zu 53 digitalen Infoveranstaltungen und einer eigenen Projektwebseite. Ein speziell eingerichtetes ErdgasBüro im enercity-Kundencenter diente als persönliche Anlaufstelle.

Insgesamt zählte das Projekt so mehr als 3,2 Mio. Kontakte mit Kund:innen – darunter unter anderem rund zwei Millionen Anschreiben, 520.000 Telefonate sowie 13.000 persönliche Gespräche im ErdgasBüro. Die Beschwerdequote lag bei unter 0,5 Prozent – bei rund 490.000 Vor-Ort-Besuchen im Netzgebiet.

„Ein solches Großprojekt erfolgreich durchzuführen ist keine Selbstverständlichkeit. Unsere intensiven Vorbereitungen, die technische Planung sowie die gute kommunikative Begleitung der Gasumstellung waren entscheidend dafür, dass Hannover und rund 282.000 Gasgeräte nun mit H-Gas versorgt werden können“, sagt Trense.

 

(Quelle: enercity netz/2025)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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