Das HGHH hat sich zum Ziel gesetzt, die Dekarbonisierung der Industrie und des Hamburger Hafens voranzubringen. Für den Bau der Anlageninfrastruktur rund um den Elektrolyseur hat das HGHH die Kraftanlagen Energies & Services (München) mit dem Verantwortungsbereich „Balance of Plant“ beauftragt.
Der Auftrag umfasst die Planung, Lieferung und Errichtung sämtlicher technischer Neben- und Versorgungsanlagen des Projekts – darunter Stromverteilung und Wasseraufbereitung, Kühl- und Kompressor-Stationen sowie die Anbindung an das Wasserstoffnetz und eine LKW-Verladestation. Diese sorgt für zusätzliche Flexibilität beim Transport des erzeugten grünen Wasserstoffs.
Nach der Fertigstellung des Gebäudekomplexes sollen die Arbeiten Anfang 2026 beginnen. Ziel ist, die Anlageninfrastruktur bis zur zweiten Jahreshälfte 2027 in Betrieb zu nehmen. Damit schafft Kraftanlagen die wesentliche Grundlage, um den 100-MW-Elektrolyseur von Siemens Energy in den Standort zu integrieren und den künftigen Betrieb zuverlässig zu gewährleisten.
Erste vorbereitende Baumaßnahmen zur Festigung des Untergrunds haben bereits im Juni auf der 16.000 Quadratmeter großen Fläche des HGHH begonnen. Zukünftig sollen in Moorburg jährlich rund 10.000 Tonnen grüner Wasserstoff produziert und Abnehmern durch Anschluss an das HH-WIN-Verteilernetz und die LKW-Verladestation bereitgestellt werden.







