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Hamburg Green Hydrogen Hub beauftragt Kraftanlagen mit Errichtung der Anlageninfrastruktur

Am Standort des ehemaligen Kohlekraftwerks Moorburg realisiert das Hamburg Green Hydrogen Hub (HGHH) – ein Konsortium der beiden Partner Luxcara und den Hamburger Energiewerken – eine 100-MW-Elektrolyseanlage für grünen Wasserstoff.

von | 17.10.25

vorne von links nach rechts: Alfons Weber (Vorstand und CEO, Kraftanlagen Energies & Services), Holger Matthiesen ( Geschäftsführung HGHH, Director Offshore Wind & Green Hydrogen, Luxcara) hinten von links nach rechts: Jan Philip Köther (Technical Project Manager, Luxcara), Dr. Philip Sander (Managing Director, Luxcara), Stefan Markl (Projektleiter Business Unit Energie, Kraftanlagen Energies & Services), Heinrich Dauer (Leiter der Business Unit Energie, Kraftanlagen Energies & Services), Christoph Cosler (Geschäftsführung HGHH, Leiter Unternehmensentwicklung, Hamburger Energiewerke), Matthias Danzer (Leiter Projektentwicklung Business Unit Energie, Kraftanlagen Energies & Services) Foto: Copyright: Hamburg Green Hydrogen Hub GmbH

Das HGHH hat sich zum Ziel gesetzt, die Dekarbonisierung der Industrie und des Hamburger Hafens voranzubringen. Für den Bau der Anlageninfrastruktur rund um den Elektrolyseur hat das HGHH die Kraftanlagen Energies & Services (München) mit dem Verantwortungsbereich „Balance of Plant“ beauftragt.

Der Auftrag umfasst die Planung, Lieferung und Errichtung sämtlicher technischer Neben- und Versorgungsanlagen des Projekts – darunter Stromverteilung und Wasseraufbereitung, Kühl- und Kompressor-Stationen sowie die Anbindung an das Wasserstoffnetz und eine LKW-Verladestation. Diese sorgt für zusätzliche Flexibilität beim Transport des erzeugten grünen Wasserstoffs.

Nach der Fertigstellung des Gebäudekomplexes sollen die Arbeiten Anfang 2026 beginnen. Ziel ist, die Anlageninfrastruktur bis zur zweiten Jahreshälfte 2027 in Betrieb zu nehmen. Damit schafft Kraftanlagen die wesentliche Grundlage, um den 100-MW-Elektrolyseur von Siemens Energy in den Standort zu integrieren und den künftigen Betrieb zuverlässig zu gewährleisten.

Erste vorbereitende Baumaßnahmen zur Festigung des Untergrunds haben bereits im Juni auf der 16.000 Quadratmeter großen Fläche des HGHH begonnen. Zukünftig sollen in Moorburg jährlich rund 10.000 Tonnen grüner Wasserstoff produziert und Abnehmern durch Anschluss an das HH-WIN-Verteilernetz und die LKW-Verladestation bereitgestellt werden.

 

 

(Quelle: Kraftanlagen/2025)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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