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Grundsteinlegung für enercity-Neubau

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Autor: Elisabeth Terplan

Grundsteinlegung für enercity-Neubau
hanova-Geschäftsführer Karsten Klaus, enercity-Vorstandschefin Dr. Susanna Zapreva, Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay und Lars Kelich, Aufsichtsratsvorsitzender hanova GEWERBE bei der Grundsteinlegung auf dem Gelände der entstehenden enercity-Zentrale an der Glocksee

Nur vier Monate nach Start der Bauarbeiten am Ihme-Ufer lassen die Wände und Stützen im Untergeschoss die Dimensionen der sechsgeschossigen Immobilie erkennen. Die Arbeiten an der Kellerdecke sind kurz vor dem Abschluss. Auf 20.000 Quadratmetern erwächst hier bis 2022 ein tageslichtdurchfluteter Bau mit gläserner Außenfassade und aktiver Energieversorgung für 650 multifunktionale Arbeitsplätze im Passivhausstandard, den hanova realisiert und bis zu 90 Mio. € investiert.

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, enercity-Vorstandsvorsitzende Dr. Susanna Zapreva und hanova-Geschäftsführer Karsten Klaus legten am 30. März den Grundstein für den Neubau – Corona-konform im kleinen Kreis. Über die üblichen Beigaben wie etwa eine Tageszeitung hinaus sind in der kupfernen Zeitkapsel des Grundsteins als Symbole für das erneuerbare und emissions-freie Zeitalter eine Photovoltaikzelle und eine E-Auto-Ladekarte beider Unternehmen enthalten.

Das Gebäudekonzept des futuristisch anmutenden Neubaus, nach den Entwürfen des Stuttgarter Büros „haascookzemmrich Studio 2050“ setzt auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und trumpft mit einer aktiven Energieversorgung auf. Neben der Geothermie für die Wärme liefert eine Photovoltaikanlage auf dem teilbegrünten Dach die nötige Energie, mit der das Bürogebäude versorgt wird. Ein weiterer Bestandteil des Energie-Gebäude-Konzepts ist eine leistungsstarke Ladeinfrastruktur für die enercity-E-Fahrzeug-Flotte.

Herzstück des Architekten-Entwurfs ist das gläserne Atrium als zentraler Ort der Begegnung im Inneren – eine Art Marktplatz mit Konferenzräumen, moosbewandeter Fitnessfläche mit Gymnastikraum und Blick auf die Ihme und dem Restaurant am Park, um den herum sich die Büroflächen mit 650 Arbeitsplätzen verteilen. Brücken, die den überdachten Innenhof überspannen, und Rampen verbinden die einzelnen Netzwerkflächen des Hauses und schaffen den inspirativ-kommunikativen Raum für neue Ideen und kollektiv-vernetztes Arbeiten.

 

(Quelle: enercity)