Wo möglich, wird diese Verbindung mit bestehenden Erdgasleitungen ausgebaut, die für Wasserstoffübertragung umfunktioniert wurden. Die beiden Unternehmen streben an, diese Verbindung bis etwa 2030 abzuschließen.
Der Grenzpunkt bei Zandvliet, zwischen der niederländischen Provinz Zeeland und der belgischen Provinz Antwerpen, gilt als erster strategischer bidirektionaler Knotenpunkt, der wichtige Import- und Produktionsstandorte mit Industrieclustern verbindet, darunter der Nordseehafen und der Hafen Rotterdam in den Niederlanden sowie die Häfen Antwerpen und Gent in Belgien. Diese Verbindung wird dazu beitragen, das Ziel zu verwirklichen, ein integriertes, offenes und zugängliches Wasserstoffübertragungsnetz in Nordwesteuropa zu schaffen, um die Energieunabhängigkeit zu stärken und die Industrie zu dekarbonisieren. Das Abkommen bietet außerdem Möglichkeiten, zusätzliche Grenzpunkte zu entwickeln.
Das gemeinsame Entwicklungsabkommen stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung weiterer, enger Zusammenarbeit dar. Darin haben die beiden Unternehmen Vereinbarungen zu wichtigen technischen und organisatorischen Fragen festgelegt, darunter Planung, Standort, Kapazität und weitere Spezifikationen. Solche Vereinbarungen sind notwendig, um Wasserstoff sicher und zuverlässig über die Grenze transportieren zu können. Diese gemeinsame Initiative von Hynetwork und Fluxys sendet ein kraftvolles Signal an den internationalen Wasserstoffmarkt, dass die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Wasserstoffnetzes in vollem Gange ist.







