Für den Anschluss an das regionale Netz nutzt Gasunie eine bestehende Erdgasleitung, die für den Transport von Erdgas nicht mehr benötigt wird. Daher muss keine neue Pipeline verlegt werden. Die Wiederverwendung bestehender Infrastruktur begrenzt die Arbeiten, verhindert zusätzlichen Materialverbrauch und minimiert die Umweltbelastung. Die Arbeiten werden nur an den Gasunie-Standorten außerhalb des bebauten Gebiets stattfinden. Die Kupplungsarbeiten wurden kürzlich abgeschlossen.
Mehr Platz für das Wachstum von grünem Gas
Grünes Gas wird das ganze Jahr über gefördert, während die Nachfrage nach Gas stark saisonal ist. Dies führt regelmäßig zu einem lokalen Überschuss, besonders im Sommer. Dank der Verbindung zwischen den Gasnetzen von Zeeland und Nordbrabant kann grünes Gas leichter in nachgefragte Gebiete transportiert werden. Dies nutzt das Netzwerk besser und schafft Raum für weiteres Produktionswachstum.
Diese zusätzliche Kapazität wird dringend benötigt. Die nationale Produktion von grünem Gas stieg im vergangenen Jahr um 14 %. Auch die Zahl der Produzenten wuchs 2025 von 92 auf 108. In den kommenden Jahren wird viel daran gearbeitet, den Anteil von grünem Gas auf 2 Mrd. m³ pro Jahr weiter zu erhöhen.
Nordbrabant bietet dank der Verfügbarkeit von grünen Restströmen aus Landwirtschaft und Viehzucht großes Potenzial für die Produktion von grünem Gas. Gasunie investiert daher an mehreren Standorten in der Provinz in Infrastrukturerweiterungen.
Zusätzlich zur Netzverbindung zwischen Axel und Ossendrecht werden in Tilburg und Mill in der kommenden Zeit auch Grüngas-Booster angeschlossen. Diese Anlagen erhöhen den Druck von grünem Gas, sodass es aus dem Enexis-Netz in das nationale Verkehrsnetz von Gasunie eingespeist werden kann. Gemeinsam werden diese Projekte sicherstellen, dass nachhaltiger produziertes Gas für Haushalte, Unternehmen und die Industrie verfügbar wird.







