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Gasunie baut Wasserstoff-Infrastruktur für Bremen

Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt stattete der Hyperlink Baustelle "Weserdüker Süd" einen Besuch ab. Hier erläuterte Gasunie Geschäftsführerin Britta van Boven den Fortschritt beim Anschluss der Hansestadt an das zukünftige Wasserstoffnetz.

von | 25.09.25

Vor-Ort-Termin für das Bremer Wasserstoffnetz: Lara Hauck, Projektleiterin Hyperlink, Britta van Boven, Geschäftsführerin Gasunie Deutschland, und Kristina Vogt, Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation (v. l.) Foto: Gasunie Deutschland

Aktuell werden auf der Baustelle Umrüstmaßnahmen an einer bestehenden Gasleitung durchgeführt, um diese für den Wasserstofftransport nutzen zu können. Die Arbeiten dauern voraussichtlich noch bis Ende November 2025. Rund 1,4 Mio € investiert Gasunie vor Ort in das neue Wasserstoffnetz. Ende 2027 wird Gasunie in der Lage sein, über ihr Netz Wasserstoff von der niederländischen Grenze bis nach Bremen und darüber hinaus bis nach Hamburg zu transportieren. Im Rahmen des IPCEI-Prozesses (Important Project of Common European Interest) fördert Bremen Gasunie mit rund 387.000 €.

Damit in Norddeutschland der Wasserstoff-Hochlauf gelingt, muss in den kommenden Jahren eine leistungsstarke Transportinfrastruktur aufgebaut werden, die Wasserstoff-kompatibel ist. Mit dem Projekt Hyperlink stellt Gasunie die Verbindung zwischen den großen Wasserstoff-Märkten Deutschland, die Niederlande und Dänemark her. Auch Bremen erhält durch Hyperlink Anschluss an das geplante Wasserstoffnetz. Rund 70 % von Hyperlink werden durch den gezielten Umbau bereits bestehender Erdgasleitungen realisiert. Das ist deutlich kostengünstiger und ermöglicht eine schnellere Umsetzung als die Verlegung neuer Transportleitungen.

Insgesamt trägt Hyperlink rund 10 % zum bundesweiten Wasserstoff-Kernnetz bei, das vor einem Jahr verabschiedet wurde. Seither haben sich nicht alle der dort getroffenen Annahmen realisiert. Insbesondere wichtige Wasserstoffabnehmer aus der Stahlindustrie haben ihre Pläne teilweise deutlich verlangsamt oder zurückgestellt.

Gasunie Deutschland Transport Services GmbH mit Sitz in Hannover ist verantwortlich für das Management, den Betrieb und den Ausbau eines rund 4.600 Kilometer langen Fernleitungsnetzes. Aufgrund seiner geographischen Lage übernimmt das insgesamt über 17.000 km lange Leitungsnetz der Gasunie in den Niederlanden und in Deutschland die Funktion einer Gasdrehscheibe für Nordwesteuropa. Gasunie Deutschland ist ein Tochterunternehmen der N.V. Nederlandse Gasunie. Als wichtiger Bestandteil des norddeutschen Erdgasnetzes leisten die Transporteinrichtungen der Gasunie einen wesentlichen Beitrag zur sicheren Gasversorgung in Deutschland und Europa. Gasunie treibt den Wasserstoffmarkt voran, indem sie Angebot und Nachfrage nach Wasserstoff miteinander verbindet und die notwendige Infrastruktur rechtzeitig zur Verfügung stellt. Auf diese Weise stärkt Gasunie die Energiewende.

Mit Hyperlink arbeitet Gasunie am Aufbau eines Wasserstofftransportnetzes in Nordwestdeutschland. Die Teilprojekte Hyperlink 1 und 2 erhalten als IPCEI eine Förderung aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation der Freien Hansestadt Bremen.

 

 

(Quelle: Gasunie/2025)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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