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„Gastacho“ macht Erfolge beim Gassparen sichtbar

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Autor: Elisabeth Terplan

„Gastacho“ macht Erfolge beim Gassparen sichtbar

Nicht erst seit Ausrufung der Alarmstufe im Notfallplan Gas durch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am 23. Juni ist klar: Gas ist ein knappes (und teures) Gut geworden. Wir alle sollen Gas sparen – aber wie sehe ich denn, ob meine Bemühungen Erfolg haben? Ein Blick auf den Gaszähler allein hilft wenig, weil der Verbrauch ja stark von Jahreszeiten und Witterung abhängt. Die EnBW-Tochter Netze BW stellt Privathaushalten jetzt ein einfach zu bedienendes Online-Tool zur Verfügung, das eine echte Orientierung bietet – den „Gastacho“. Die hohen Beschaffungspreise am Markt werden sich für viele Verbraucher*innen mittelfristig auch in einer höheren Gasrechnung niederschlagen – auch bei einem insgesamt niedrigeren Verbrauch. Das verdeutlicht, wie wichtig es ist, Gas wo immer möglich einzusparen – nicht nur für Deutschland als Ganzes, sondern auch für den eigenen Geldbeutel.

Unter www.netze-bw.de/gastacho gibt man zunächst die Daten und Zählerstände des letzten Abrechnungszeitraums ein. Diese sind üblicherweise auf der Abrechnung oder im Kundenportal des jeweiligen Gasanbieters zu finden. Wer seine Zählerstände direkt bei der Netze BW als Netzbetreiberin eingibt, kann sie auch direkt dort abrufen. Dann fehlt nur noch der tagesaktuelle Zählerstand – und schon wird im Hintergrund hochgerechnet, ob man im Vergleich zum eigegebenen Zeitraum mehr oder weniger Gas verbraucht. Die Außentemperaturen, die bei den Gasunternehmen langfristig gespeichert sind, werden dabei berücksichtigt. Auf diese Weise kann man die Werte wirklich vergleichen. Über eine farblich abgestufte Tachoscheibe bekommt man eine leicht verständliche Einschätzung.

„Mit dem ‚Gastacho‘ möchten wir die Bemühungen von Bund und Land sowie der vielen Menschen unterstützen, die sich Gedanken über ihren Gasverbrauch machen“, erklärte Christoph Müller, Geschäftsführer der Netze BW: „Das Tool ist bewusst einfach gehalten und liefert Anhaltspunkte, keine exakten Werte. Und es geht naturgemäß um den Verbrauch, nicht um die – leider mit Sicherheit steigenden – Kosten.“

Der Gastacho ist frei zugänglich und prinzipiell für ganz Deutschland anwendbar: Die hinterlegten Wetterwerte stammen zwar aus Stuttgart; die Berechnung liefert aber auch für andere Orte plausible Angaben, weil nicht mit absoluten, sondern mit relativen Temperaturentwicklungen gerechnet wird.

(Quelle: Netze BW/2022)