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Fluxys unterstützt LNG-Terminal-Projekt in Stade

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Autor: Elisabeth Terplan

Fluxys unterstützt LNG-Terminal-Projekt in Stade
Fluxys als Gasinfrastruktur-Gruppe und die Anteilseigner von Hanseatic Energy Hub, haben sich darauf verständigt, dass sich Fluxys als industrieller Partner an der Entwicklung des LNG Terminal-Projekts in Stade beteiligen wird. Der Vollzug des Vertrages wird nach Abschluss des Fusionsfreigabeverfahrens durch die zuständigen Behörden erwartet. Der Einstieg von Fluxys in das Projekt ergänzt die jüngste Investition in die Hanseatic Energy Hub durch Partners Group, ein führendes globales Unternehmen für Privatmärkte, im Auftrag seiner Kunden.

Das LNG-Terminal-Projekt soll den größten Gasmarkt in Europa um einen neuen Einspeisepunkt erweitern, indem es ein bereits bestehendes Industriecluster in Stade ergänzt. Die Anlage selbst soll eine erhebliche Ausspeisekapazität für Erdgas bereitstellen und darüber hinaus LNG als alternativen Treibstoff für den Schiffs- und Schwerlastverkehr etablieren. Das Projekt gibt Fluxys eine Gelegenheit, seinen Wachstumskurs in Europa durch die Stärkung und Diversifizierung seiner Infrastrukturpräsenz in Deutschland fortzusetzen.

Das LNG-Terminal in Stade kann Deutschland beim Ausstieg aus der Atom-, Stein- und Braunkohleverstromung unterstützen, indem es die Lieferrouten für Erdgas vor dem Hintergrund eines steigenden Importbedarfs diversifiziert.

Hanseatic Energy Hub und Fluxys planen den gemeinsamen Bau eines nahezu klimaneutralen LNG-Terminals, bei dem überschüssige Wärme aus der lokalen Industrie für die Wiederverdampfung eingesetzt wird. Dabei soll das Terminal zur zentralen Drehschreibe für LNG ausgebaut werden, die die entsprechende Logistik für den Schienen- und Straßenverkehr sowie kleinere LNG Schiffe und die Binnenschifffahrt bereitstellt, aber auch Bio-LNG für die Schifffahrt und den Schwerlastverkehr anbietet. Nicht zuletzt ist auch die Lage des Terminals in einem Chemieindustrie-Cluster ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung CO2-armer Technologien – und somit für das Gelingen der Energiewende.

 

(Quelle: Fluxys)