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badenova baut erste H₂-Leitung im Süden

Mit dem Bau einer Wasserstoffleitung am Hochrhein beteiligt sich die badenova-Unternehmensgruppe durch ihre Tochtergesellschaft badenovaNETZE  aktiv am Aufbau des nationalen Wasserstoffkernnetzes. 

von | 20.05.25

J. Bürkle-Weiss und Projektleiter H. Wölfle beim Verlegen der ersten H2-Leitung am Hochrhein Quelle: badenova

Bereits im Oktober 2024 wurden zwei zentrale badenova-Projekte – H2@Hochrhein und RHYn Interco – in das Wasserstoffkernnetz der Bundesrepublik aufgenommen. Der aktuelle Baustart markiert nun die Umsetzung eines ersten Abschnitts der geplanten Wasserstoffleitung im Projekt H2@Hochrhein, bei dem eine rund 58 Kilometer lange Neubauleitung zwischen Grenzach-Wyhlen und Waldshut-Tiengen entsteht. Die Leitung soll künftig insbesondere die energieintensive Industrie entlang des Hochrheins mit grünem Wasserstoff versorgen. Dieser kann sowohl aus lokaler Erzeugung als auch überregionaler Einspeisung stammen. Die Inbetriebnahme des Gesamtprojekts ist bis 2030 vorgesehen.

Erster Abschnitt bereits verlegt

Die Bauarbeiten starteten im März 2025 mit einer rund neun Kilometer langen Trasse zwischen den Gemeinden Albbruck und Dogern. Ende April wurde der erste Teilabschnitt mit rund 350 Metern Leitung erfolgreich verlegt. Perspektivisch sind auch grenzüberschreitende Anbindungen geplant: Eine Machbarkeitsvorstudie gemeinsam mit den Industriellen Werken Basel (IWB) untersucht aktuell mögliche Rheinquerungen und Netzanbindungen in die Schweiz.

Mit dem Aufbau des Wasserstoffnetzes setzt badenova einen der bislang größten Investitionsschritte in der Unternehmensgeschichte um. Die Transformation der bestehenden Gasnetze ist dabei nicht nur technisches Neuland, sondern auch ein zentraler Hebel für eine nachhaltige Energieversorgung in der Region.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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