Dabei lieferte Anew zertifiziertes, abfallbasiertes Bio-LNG an ein Bunkerschiff von Avenir, das den nachhaltigen Kraftstoff nach Schweden brachte. Dort kommt es in den Fähren des Betreibers Destination Gotland zum Einsatz und trägt zur Defossilisierung des Passagierverkehrs auf See bei. Für Anew Climate ist es das erste Bio‑LNG‑Bunkering in Europa und folgt auf bereits erfolgreiche Bunker-Projekte in Nordamerika.
Zum Einsatz kam dabei das Bunkerschiff Avenir Ascension mit einem Volumen von 7.500 cbm. Die Avenir Ascension versorgt jährlich auf mehr als 200 Bunkerungsvorgängen Maritim- und Industriekunden in Nordwesteuropa mit LNG- und Bio-LNG, insbesondere im Ostseeraum. Die Avenir Ascension ist Teil der vollständig im Eigentum von Avenir stehenden Flotte von fünf LNG‑Bunker‑ und Versorgungsschiffen ,mit zwei weiteren in Bau befindlichen Schiffen.
Das in Klaipėda gelieferte Bio‑LNG von Anew Climate ermöglicht kurzfristige Emissionsminderungen für die Schifffahrt und erfüllt die Anforderungen von FuelEU Maritime und RED III. Es ist vollständig mit der bestehenden LNG‑Infrastruktur kompatibel und konnte ohne technische Anpassungen eingesetzt werden.
Die Partnerschaft bringt das Know-how von Anew in der Versorgung, Zertifizierung und Regulatorik rund um Biomethan zusammen mit der etablierten Flotte, den Bunkerkapazitäten und dem Kundennetzwerk von Avenir. So können die Unternehmen gemeinsam BioLNG weltweit für die Schifffahrt bereitstellen und Schiffsbetreiber dabei unterstützen, zunehmend strengere Dekarbonisierungsziele wie FuelEU Maritime, RED III, EU ETS oder das IMO Net-Zero Framework schnell und einfach zu erfüllen, schließlich lässt sich Bio-LNG in bestehende Bunkerstrukturen integrieren und ermöglicht so eine schnelle Senkung der Emissionen im Schiffsverkehr.
Die Bunkerung in Klaipėda folgt auf eine Serie von erfolgreichen Bunkerprojekten in den USA. Im Oktober 2025 hatte das Unternehmen zuletzt gemeinsam mit Seaspan Energy erstmals Bio‑LNG im Hafen von Long Beach verladen und damit erste Bio‑LNG‑Bunkerungen an der US‑Westküste gestartet.







