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Absichtserklärung zum Aufbau einer internationalen LOHC-Wasserstoff-Importroute über Wilhelmshaven

HES International (HES) und North Atlantic, ein kanadisches Energieunternehmen, haben eine Grundsatzvereinbarung (Memorandum of Understanding, MoU) unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist die gemeinsame Entwicklung einer Importroute für Wasserstoff über den Hafen Wilhelmshaven auf Basis der LOHC-Technologie

von | 22.05.26

Ted Lomond, President & CEO North Atlantic, und Paul van Gelder, CEO HES International, nach der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding (MoU) zur Entwicklung einer internationalen LOHC-Wasserstoff-Importroute über Wilhelmshaven. Quelle: Manfred H. Vogel / vor-ort-foto.de im Auftrag von HES International

Die Unterzeichnung erfolgte in Berlin in Anwesenheit von Grant Hendrik Tonne, Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen des Landes Niedersachsen.

Die Vereinbarung markiert einen weiteren entscheidenden Meilenstein auf dem Weg von Wilhelmshaven zu einem strategischen Knotenpunkt für die europäische Wasserstoffwirtschaft. Als Betreiber des Flüssiggutterminals im Hafen wird HES International prüfen, wie bestehende Anlagen umgerüstet und zukunftsfähig aufgestellt werden können, um den Import, die Lagerung und den Vertrieb von Wasserstoff in LOHC-Form zu ermöglichen. Dies leistet einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Dekarbonisierung der industriellen Energieversorgung in Deutschland und darüber hinaus.

Die Partnerschaft unterstreicht die Konzernstrategie von HES, das bestehende europäische Terminal-Portfolio als Fundament für die Energiewende zu nutzen. Das MoU ist ein erster konkreter Schritt, um dieses Vorhaben in eine grenzüberschreitende, transatlantische Zusammenarbeit zu überführen.

Die LOHC-Technologie ermöglicht den sicheren Transport und die Lagerung von Wasserstoff in flüssiger Form unter Nutzung der vorhandenen Infrastruktur. Dies macht sie zu einer vielversprechenden Lösung für großvolumige Wasserstoffimporte nach Europa. Wilhelmshaven ist dank seines Tiefwasserzugangs und der etablierten Energieinfrastruktur als Tor für diese Importe prädestiniert.

 

 

(Quelle: HES/2026)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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