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EWE plant Test-Kaverne für Wasserstoffspeicherung

In Rüdersdorf bei Berlin startet Anfang 2021 ein Forschungsprojekt zur sicheren Speicherung von Wasserstoff in einer Kaverne. Die Kaverne baut der Energiedienstleister EWE in rund 1.000 m Tiefe im Salzgestein, um dort erstmalig 100 % Wasserstoff einzuspeichern.

von | 18.12.20

Foto: EWE

Für das Projekt kooperiert EWE mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme in Oldenburg untersucht unter anderem die Qualität des Wasserstoffs während des Speicherns und nach der Entnahme aus der Kaverne. Der Bau der 500 m3 großen Testkaverne dauert voraussichtlich 18 Monate, erste Ergebnisse werden für Herbst 2022 erwartet.
Das Projekt mit dem Namen HyCAVmobil wir mit knapp 5,5 Mio. € im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.
Die Ergebnisse aus der Forschungskaverne – sie hat mit 500 m3 etwa das Volumen eines Einfamilienhauses und kann fünf bis sechs Tonnen Wasserstoff speichern – können auf Kavernen mit vielfach höherem Volumen übertragen werden. Ziel ist es, in Zukunft Kavernen mit Volumina von 500.000 m3 zur Wasserstoffspeicherung zu nutzen.

(Quelle: EWE/NOW)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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