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Shell nimmt zwei neue LNG-Tankstellen in Betrieb und vergibt Auftrag für Bau der Gas-Verflüssigungsanlage

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Autor: Redaktion

Shell nimmt zwei neue LNG-Tankstellen in Betrieb und vergibt Auftrag für Bau der Gas-Verflüssigungsanlage

Die beiden neuen Shell LNG-Stationen befinden sich an wichtigen Verkehrsknoten in Süddeutschland und in Hessen vor allem für die dort jeweils ansässige Automobil- und Zulieferindustrie. „Wir freuen uns, dass wir mit LNG und bald sogar CO2-neutralem LNG deutschen Schlüsselindustrien ein Angebot machen können, das dem Erreichen ihrer CO2-Reduzierungszielen in der Versorgungskette helfen kann“, sagt Fabian Ziegler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Shell in Deutschland. LNG ist verflüssigtes tiefkaltes Erdgas, dessen Einsatz im Schwerlastfernverkehr bis zu 22 Prozent weniger CO2-Emissionen gegenüber Diesel ermöglicht, wenn es aus fossilem Erdgas besteht. Wird Bio-Methan eingesetzt, wie Shell es vorbereitet, sind sogar noch deutlich bessere CO2-Werte erreichbar. Hinsichtlich lokaler Luftqualität können im Vergleich zu Diesel die Schwefeldioxid- und Feinstaub-Emissionen um fast 100 Prozent sinken, die Stickoxid-Emissionen um 80 bis 90 %. Zudem sind LNG-Motoren je nach Bauart bis zu 50 % leiser.
Zum Shell Programm gehört neben dem Ausbau des LNG-Stationsnetzes auf 35 bis 40 Stationen auch der Aufbau einer vollständigen Lieferkette für CO2-neutrales LNG in Deutschland auf Basis verflüssigten Biomethans.
Das CO2-neutrale LNG soll in einer 100.000-Tonnen-Gasverflüssigungsanlage in der Rheinland Raffinerie hergestellt werden. Dafür hat Shell jüngst einen Vertrag mit einem namhaften Anlagenbauer unterzeichnet. Die Anlage soll – vorbehaltlich der notwendigen Genehmigungen – im Herbst 2022 in Betrieb gehen. Shells Ziel ist, dazu beizutragen, innerhalb weniger Jahre im deutschen Schwerlastverkehr jährlich bis zu 1 Mio. t CO2 einzusparen. Für die Rheinland Raffinerie ist die geplante LNG-Anlage Teil der Ausrichtung auf nachhaltige, kohlenstoffärmere Energielösungen.
Die Shell LNG-Tankstellen in Weinsberg und am Lohfeldener Rüssel sind jeweils ausgelegt auf täglich bis zu 150 LNG-Lkw. Die Fahrer können das LNG an der Säule mit der Shell Card von Shell Fleet Solutions zahlen. Nach derzeitigem Stand der Planungs-, Antrags- und Bauarbeiten ist bereits im Frühjahr 2021 mit einer bundesweiten Stationsabdeckung durch Shell zu rechnen. Die nächsten Shell LNG-Stationen sollen in Stuhr bei Bremen am Kreuz A1/A28, in Schweitenkirchen an der A9 sowie in Geiselwind and der A3 an den Start gehen.

(Quelle: Shell)