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Power-to-Gas: Electrochaea gewinnt Preis

Eine Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V., wählte das biologische und CO2-neutrale Power-to-Gas-Verfahren von Electrochaea aus rund 1.000 eingereichten Bewerbungen als eines von 100 herausragenden Projekten zum Jahresmotto „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“ in Deutschland aus. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb seit zwölf Jahren gemeinsam aus.
Die von Electrochaea entwickelte biologische Methanisierung ist eine Schlüsseltechnologie für eine erfolgreiche Energiewende. Electrochaea nutzt die Stoffwechseleigenschaften von Mikroorganismen, sogenannten Archaeen, um aus überschüssiger Wind- und Solarkraft speicherbares Biomethan herzustellen. Electrochaeas patentiertes Verfahren hilft so, das Stromnetz in wind- und sonnenreichen Zeiten zu stabilisieren. Die verschiedenen orts- und zeitunabhängigen Anwendungsmöglichkeiten für das „grüne“ Biomethan ermöglichen es zudem, den Strom-, Wärme- und Transportsektor zu koppeln. Weitere Vorteile: Da das Biomethan über die bestehende Erdgasnetzinfrastruktur transportiert und gespeichert werden kann, ist ein zusätzlicher flächendeckender deutschlandweiter Stromtrassenausbau überflüssig.
„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.
(Quelle: Electrochaea GmbH)