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E.ON verbaut 20.000 Smart Meter in Deutschland

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Autor: Redaktion

E.ON verbaut 20.000 Smart Meter in Deutschland

Mit dem neuen Smart Meter haben die Kunden eine exakte, grafisch aufbereitete Stromverbrauchs- und Kostenkontrolle in Echtzeit und vermeiden das manchmal lästige Ablesen des Zählers. Zukünftig können mit Smart Metern auch die Einspeisung aus Photovoltaik- oder anderen Einspeiseanlagen erfasst und an Marktpartner wie Lieferanten, Netzbetreiber und Direktvermarkter in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus kann ein E.ON-Smart Meter auf Wunsch erkennen, welche Gerätegruppen wie viel Energie verbrauchen und damit Einsparpotenziale aufzeigen. Zudem ist geplant, neue und flexiblere Stromtarife anzubieten. Insgesamt gesehen sind Smart Meter damit ein zentraler Baustein der Energiewende in Deutschland und wesentlich für das Erreichen der Klimaschutzziele.
Die flächendeckende Installation von Smart Metern ist ein weiterer, wichtiger Schritt hin zur Digitalisierung der Stromnetze. E.ON investiert dafür in den nächsten drei Jahren allein 6,6 Mrd.€ in seine deutschen Verteilnetze.
Das intelligente Messsystem löst schrittweise den analogen, so genannten „Ferraris-Zähler“ ab. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat den Markt für Kunden mit einem Verbrauch unter 100.000 Kilowattstunden (kWh) Anfang 2020 für geöffnet erklärt und damit den Startschuss für den flächendeckenden Verbau der Smart Meter in diesem Segment gegeben. Voraussichtlich wird E.ON in den nächsten 10 Jahren in Deutschland rund 2,5 Mio. Smart Meter verbauen.
International gesehen herrscht in Deutschland allerdings noch Nachholbedarf: In Schweden hat E.ON in einer ersten Rollout-Welle zwischen 2004 und 2009 bereits 1 Million Smart Meter verbaut, bis Ende 2024 werden 1.000 – 1.200 Geräte pro Tag hinzukommen. In Großbritannien verzeichnet E.ON bereits 2,5 Millionen Smart Meter Installationen. Der deutsche Smart Meter Rollout-Plan sieht vor, dass bis 2032 jeder Zähler intelligent oder zumindest mit einer digitalen Schnittstelle versehen sein muss.

(Quelle: E.ON)