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ZeMA übernimmt Wasserstoff-Infrastruktur von Bosch – Start für neuen Forschungsbereich „HyCATT“

Das ZeMA hat die Wasserstoff-Infrastruktur des Bosch-Standorts Homburg zu Forschungszwecken übernommen.

von | 05.03.26

Quelle: ZeMA

Mit diesem Schritt erweitert das ZeMA seine Kompetenzen im Bereich Wasserstofftechnologien und schafft die Grundlage für anwendungsnahe Forschung entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette – von der Herstellung über Speicherung und Verteilung bis hin zur Nutzung unter Realbedingungen.

Die Übernahme bildet zugleich den Auftakt für das Projekt HyCATT – Hydrogen Center for Applied Technologies and Transformation. Das Vorhaben ist auf bis zu zehn Jahre angelegt und verfügt über ein Gesamtvolumen von 22,5 Millionen Euro. Das Saarland unterstützt das Projekt mit rund 13 Millionen Euro aus dem Transformationsfonds. Weitere Mittel sollen über öffentliche und private Drittmittel eingeworben werden.

Mit HyCATT entsteht am ZeMA ein neuer, eigenständiger Forschungsschwerpunkt für Wasserstofftechnologien. Unter der Leitung von Dr.-Ing. Lennard Margies wird hierfür ein interdisziplinäres Forschungsteam aufgebaut, das innovative Lösungen für industrielle Wasserstoffanwendungen entwickelt und zur Transformation der Industrie beiträgt.

Wirtschaftsminister Jürgen Barke betonte im Rahmen der offiziellen Übergabe in Homburg die Bedeutung des Projekts für die industrielle Zukunft des Saarlandes und den Hochlauf klimafreundlicher Wasserstofftechnologien.

Mit der neuen Infrastruktur stärkt das ZeMA seine Rolle als Forschungs- und Transferpartner für Unternehmen und positioniert das Saarland als leistungsfähigen Standort für anwendungsnahe Wasserstoffforschung. Das Team am ZeMA freut sich darauf, gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Wissenschaft und Politik wichtige Impulse für die Energiewende zu setzen und künftig zahlreiche innovative Entwicklungen zu realisieren.

(Quelle: ZeMA/2026)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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