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Studie: CO2-Abscheidung aus Biomasse kann erheblichen Beitrag zur Klimaneutralität leisten

Eine neue Studie zur Wirtschaftlichkeit der CO2-Abscheidung aus Biomasse zeigt: Bioenergieanlagen in Deutschland besitzen ein erhebliches Potenzial für sogenannte Negativemissionen. Technologien wie BECCS (Bioenergy with Carbon Capture and Storage) und BECCU (Bioenergy with Carbon Capture and Utilization) könnten einen wichtigen Beitrag leisten, um verbleibende Treibhausgasemissionen auszugleichen.

von | 16.03.26

Quelle. Fachverband Biogas

Die Studie, die von Seeger Engineering im Auftrag des Hauptstadtbüros Bioenergie und des Bundesverbands der deutschen Bioethanolwirtschaft erstellt wurde, analysiert die Kosten der CO2-Abscheidung in drei Bioenergieanwendungen – von gasförmiger, flüssiger und fester Biomasse. Die geringsten Kosten entstehen bei den Anlagen mit flüssiger Biomasse (Bioethanol) mit rund 60 €/t CO₂, da das CO₂ hier bereits in hoher Konzentration anfällt und nicht verflüssigt werden muss. Bei der gasförmigen Biomasse, also Biogas- und Biomethananlagen, liegen die Kosten bei etwa 117 €/t, bei der festen Biomasse, den Holzenergieanlagen, bei rund 119 €/t CO₂. Als zentrale Kostentreiber identifiziert die Studie vor allem den Energiebedarf, insbesondere für Strom, sowie die Anlagengröße, Auslastung und Wärmeintegration.

Das Potenzial der CO2-Abscheidung ist beträchtlich: Bereits bestehende Bioenergieanlagen könnten laut einer Vorgängerstudie 13,1 Mio. t CO₂ pro Jahr abscheiden, bei weiterem Ausbau sogar bis zu 30 Mio. t jährlich.

Link Download Studie

 

(Quelle: HBB/2026)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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