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Spatenstich für mosaHYc: Creos setzt Zeichen für Baubeginn der ersten Wasserstoffleitung im Saarland

Mit einem symbolischen Spatenstich hat die Creos Deutschland GmbH in Wallerfangen den Start der Bauarbeiten für die Wasserstoffleitung von Leidingen nach Dillingen markiert.

von | 28.08.26

v.l. Philip Hoffmann, Mitglied des Bundestags; Manuela Ripa, Mitglied des Europäischen Parlaments; Jens Apelt, Geschäftsführer der Encevo Deutschland GmbH ; Frank Gawantka, Geschäftsführer der Creos Deutschland GmbH ; Lex Delles, Minister für Wirtschaft, KMU, Energie und Tourismus des Großherzogtums Luxemburg ; Johannes Steiniger, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ; Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes ; François Werner, Vizepräsident der Großregion ; Jürgen Barke, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlandes ; Claude Seywert, CEO Encevo S.A., Gilbert Schuh, Stellvertretender Vorsitzender des Departementrates des Departements Moselle ; Laurence Zenner, CEO Creos Luxembourg Creos Deutschland/Jennifer Weyland

Die neue Leitung ist der deutsche Teil des grenzüberschreitenden Wasserstoffprojekts mosaHYc (moselle-saar-Hydrogen conversion). Nach mehrjähriger Planung und Genehmigung beginnt damit die bauliche Umsetzung eines zentralen Infrastrukturprojekts für die Transformation der Energieversorgung im Saarland und in der Großregion. Die rund 17 km lange Leitung soll künftig Wasserstoff aus Frankreich in Richtung Dillingen transportieren.

Gemeinsam mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft gab Creos den offiziellen Startschuss für die Arbeiten. Zu den Rednerinnen und Rednern gehörten Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes, Johannes Steiniger, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Lex Delles, Minister für Wirtschaft, KMU, Energie und Tourismus des Großherzogtums Luxemburg, François Werner, Vizepräsident der Großregion, Claude Seywert, CEO der Encevo S.A., sowie Frank Gawantka, Geschäftsführer der Creos Deutschland GmbH.

Von der Planung in die Bauphase

mosaHYc ist ein grenzüberschreitendes Wasserstoff-Infrastrukturprojekt. Es entsteht in enger Kooperation mit dem französischen Netzbetreiber NaTran France. Auf deutscher Seite errichtet Creos die neue Leitung zwischen Leidingen und Dillingen In Frankreich sollen rund 20 Kilometer bestehende Leitungen umgestellt und fünf Kilometer Leitung neu gebaut werden. Diese neue Leitung entsteht von Leidingen Richtung Bouzonville auf französischer Seite. Der deutsche Projektteil ist als Important Project of Common European Interest (IPCEI) eingestuft und wird von Bund und Land gefördert.

Mit dem Baustart im August 2026 erreicht das Projekt auf deutscher Seite einen entscheidenden Meilenstein. Der Planfeststellungsbeschluss wurde im Juli 2026 erteilt und ist bestandskräftig. Die Rohr- und Tiefbauarbeiten beginnen jetzt und die Bagger können rollen. Die Bauzeit beträgt nach der aktuellen Projektplanung zirka eineinhalb Jahre.

Die erste Wasserstoffleitung im Saarland schafft die Voraussetzung dafür, Wasserstoff künftig grenzüberschreitend zu transportieren und industriellen Großverbrauchern zur Verfügung zu stellen. Damit ist mosaHYc nicht nur ein einzelnes Leitungsprojekt, sondern Teil einer entstehenden europäischen Wasserstoffinfrastruktur. Diese ermöglicht im Rahmen des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes und weiterer europäischer Wasserstoffprojekte, wie zum Beispiel HY4LINK und HYFEN, auch den Transport von importiertem Wasserstoff aus Norddeutschland, über die iberische Halbinsel, sowie über Luxemburg und Belgien. Eine leistungsfähige Wasserstoffinfrastruktur stärkt die Versorgungssicherheit, unterstützt die Transformation der Industrie und verbessert die Voraussetzungen für Investitionen und industrielle Wertschöpfung in der Region.

 

(Quelle: creos/2026)

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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