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Sibanye-Stillwater und Heraeus: Partnerschaft zur Entwicklung und Vermarktung neuartiger Elektrolysekatalysatoren

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Autor: Elisabeth Terplan

Sibanye-Stillwater und Heraeus: Partnerschaft zur Entwicklung und Vermarktung neuartiger Elektrolysekatalysatoren

Sibanye-Stillwater und Heraeus Precious Metals haben eine Zusammenarbeit für die gemeinsame Forschung und Entwicklung von neuartigen, Platingruppenmetalle (PGM) enthaltenden Elektrokatalysatoren mit hoher Aktivität und Stabilität für Protonenaustauschmembran-Elektrolyseure (PEM-Elektrolyseure) vereinbart. Diese werden unter anderem bei der Herstellung von grünem Wasserstoff eingesetzt. Das Projekt wird über einen Zeitraum von drei Jahren zu gleichen Teilen von den Parteien finanziert. Die Ergebnisse werden gemeinsam vermarktet, und die Parteien werden bei der Kommunikation und Vermarktung des neuartigen Katalysators zusammenarbeiten.

Platin und Iridium sind derzeit wesentliche Bestandteile von Elektrokatalysatoren für die Erzeugung von grünem Wasserstoff durch PEM-Elektrolyse. Iridium ist jedoch eines der seltensten Platinmetalle und seine begrenzte Verfügbarkeit stellt ein potenzielles Hindernis für die künftige, großflächige Einführung von PEM-Elektrolyseuren, die Platingruppenmetalle enthalten, dar. Die Verringerung der Iridiumbeladung in PEM-Elektrokatalysatoren ist der Schlüssel zur Sicherstellung eines nachhaltigen Wasserstoff-Ökosystems, das es der PEM-Technologie ermöglicht, zu wettbewerbsfähigen Kosten zu arbeiten und innerhalb des nächsten Jahrzehnts eine dreistellige Gigawatt-Leistung zu erreichen.

Technologien, die Iridium reduzieren oder durch beispielsweise Ruthenium ersetzen, bieten ein großes Potenzial. Die Partner wollen eine neue, robuste Lösung entwickeln, die auf der Substitution von Iridium durch andere Metalle sowie auf der Entwicklung anspruchsvollerer Metalloxidstrukturen beruht.

 

(Quelle: Heraeus/2022)