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NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur zu Besuch bei deutsch-niederländischem „BOOST-Projekt“

Die Treiber für das Gelingen der Energiewende sind Netzwerke und Bündnisse wie etwa das deutsch-niederländische, von der Europäischen Union (Ko-)finanzierte Kooperationsprojekt „BOOST“, das innerhalb des „INTERREG-Programm Deutschland-Nederland“ realisiert wird.

von | 10.06.26

BOOST für die Energiewende mit (v.l.) Prof. Dr.-Ing. Elmar Brügging (FH Münster)_NRW-Ministerin Mona Neubaur_Sebastian Niehoff (Geschäftsführer BEN-Tec und H2 POWERCELL) Foto: Makevisions

In der dreijährigen Laufzeit von März 2024 bis Februar 2027 arbeiten die in Emsdetten ansässigen Hightech-Unternehmen „BEN-Tec GmbH“ (www.ben-tec.com) und „H2 POWERCELL GmbH“ (www.h2-powercell.de) gemeinsam mit der „FH Münster“ (www.fh-muenster.de) daran, den Einsatz von umweltfreundlichen Wasserstoff-Technologien voranzubringen.
Im Rahmen der „NRW Innovation Tour 2026“ des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie von Nordrhein-Westfalen wurde Ende Mai der stellvertretenden NRW-Ministerpräsidentin und NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur der BOOST-Forschungsstand beim offiziellen Unternehmensbesuch präsentiert.

Der Geschäftsführer von BEN-Tec und H2-POWERCELL, Sebastian Niehoff, sagte: „Wir haben uns sehr über den Besuch und das Interesse von Ministerin Neubaur gefreut. Der offene Austausch zu unseren Wasserstoff-basierten dezentralen Lösungsansätzen als Energiehabitate für die Dekarbonisierung hat die Relevanz und Dringlichkeit bestätigt. Insbesondere braucht der NRW-Standort als historisches Industrieherz von Deutschland neue sowie überhaupt erneuerbare Technologien für Produktinnovationen zum weltweiten Vertriebsmarketing.“

 

BOOST entwickelt innovativen Elektrolyseur-Werkzeugkasten

Damit die Integration der Elektrolyseure zur Herstellung des vielseitigen Energieträgers Wasserstoff effizienter gestaltet werden kann, wird im BOOST-Projekt ein innovativer Software-basierter Werkzeugkasten für Elektrolyseure entwickelt. Ziel des INTERREG-Projekts BOOST ist es, Betriebe dabei zu unterstützen, Wasserstoff sicher, effizient und wirtschaftlich in ihre Produktionsprozesse zu integrieren. Bei BOOST wird untersucht, wie Wasserstoff-Anlagen technisch geplant, aufgebaut und betrieben werden können. Die Ergebnisse sollen kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in Wasserstoff-basierte Anwendungen erleichtern – ein wichtiger Schritt hin zu einer klimafreundlichen Produktion für die dezentrale, autarke Energieversorgung im stationären Segment. Zukunftsrelevant sind dabei Energiehabitate, die als in sich geschlossene Energie-Ökosysteme mit offenen Netz-Schnittstellen und Sektorenkopplungs-Option designt werden können.

Technologischer Impact von H2PowerCube-Containerkraftwerk

Mit der BOOST-Präsentation verknüpft war die Vorstellung des containerisierten Elektrolyse-Brennstoffzellen-Batterie-Kraftwerk „H2PowerCube“, das zum Produktportfolio von H2 POWERCELL gehört. Zur innovativen Kernkompetenz des Wasserstoff-Players aus dem Münsterland gehört die modularisierte Systemintegration von Elektrolyse, Brennstoffzelle und Batterie, die zusammen mit dem Engineering des Energiewirtschafts-Strategen BEN-Tec GmbH umgesetzt wird. Das H2PowerCube-Kraftwerk in S-, M-, und L-Variante vereint Flexibilität mit Effizienz. Darin liegt die ganzheitliche Kette zur autarken und dezentralen Energiespeicherung und -versorgung im Kraft-Wärme-Kopplungsbetrieb implementiert. Bei der standardisierten Fertigung wird im Innern der PEM-Elektrolyseur „H2PowerLyzer“ integriert, der auch separat lieferbar ist. Eine Brennstoffzelle dient zur Rückverstromung vor Ort. Der Batteriespeicher sorgt für Lastspitzenglättung und Kurzzeitspeicherung für Schwarzstartfähigkeit und Netzersatzfunktionalität.

Wasserstoff-Tankstellen und Energiehabitate im Vertriebsfokus

Die Expertise für systemische Energielösungen von H2 POWERCELL und BEN-Tec besteht darin, Batteriespeicher und Wasserstoff-Technologien einzuordnen inklusive ihrer Kombinationsmöglichkeit, um die Wettbewerbsfähigkeit stationärer Speicher für den kommerziellen Einsatz zu bewerten. So werden unter anderem Wasserstoff-Tankstellen die schlüsselfertigen Gesamtanlagen angeboten als auch Erzeugern erneuerbarer Ressourcen. Zudem zählen Kommunen bzw. kommunale Netzbetreiber, Gewerbegebiete und Wasserstoff-Quartiere zu den Zielmärkten sowie Hotel- oder Firmenkunden, die Solarmodule und Windstrom installiert haben. Darüber hinaus stehen dezentrale Microgrids in der Disposition von sektorenübergreifenden Energiehabitaten im Vertriebsfokus mit ihren Projekt- und Nachhaltigkeitsverantwortlichen für den wirtschaftlichen Betrieb.

 

 

(Quelle: H2 POWERCELL/2026)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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