Den Förderbescheid übergab Wirtschaftsstaatssekretärin Silke Krebs aus dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen heute persönlich am GWI in Essen. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Programms „Forschungsinfrastrukturen.NRW“ aus Mitteln des EFRE/JTF-Programms Nordrhein-Westfalen 2021–2027. Das Gesamtvolumen des Vorhabens beträgt rund 5,1 Mio €.
Mit dem Projekt entsteht am GWI eine neue Forschungsinfrastruktur für die Entwicklung und Erprobung innovativer Energie- und Wärmetechnologien. Herzstück ist eine multifunktionale Klimakammer, die in das bestehende LivingLab des Instituts integriert wird. Dadurch können komplette Systeme und Technologien unter realitätsnahen und reproduzierbaren Umweltbedingungen untersucht und weiter-entwickelt werden.
Das GWI reagiert mit dem neuen Testzentrum auf den steigenden Bedarf an praxisnahen Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Energietechnologien der Zukunft. So sollen dort unter anderem Wärmepumpen, Energiespeicher, Batteriesysteme und weitere Komponenten der Energieversorgung getestet und optimiert werden. Ein erster Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung innovativer Wärmepumpensysteme für Anwendungen in der Gasinfrastruktur. Ziel ist es, Effizienzpotenziale zu erschließen und Energieverluste zu reduzieren.
„Mit TKKG schaffen wir am GWI eine Forschungsinfrastruktur, die wissenschaftli-che Erkenntnisse schneller in die praktische Anwendung überführt. Das Projekt stärkt unsere Rolle als Forschungs- und Entwicklungspartner der Energiewende und eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, innovative Technologien unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben“, sagt Dr. Rolf Albus, Geschäftsführender Vorstand GWI Essen.
Die neue Infrastruktur wird künftig auch Unternehmen als Forschungs- und Ent-wicklungsplattform zur Verfügung stehen. Hersteller, Betreiber und Technologie-entwickler erhalten die Möglichkeit, neue Produkte und Systeme unter praxisna-hen Bedingungen zu testen und weiterzuentwickeln.
Das Vorhaben wird gemeinsam vom GWI Essen e.V. koordiniert und gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen umgesetzt. Assoziierter Industriepartner ist die CeH4 Technologies GmbH. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von April 2026 bis März 2029.







