Im vorliegenden Beitrag werden Fragen der analytischen Berechnung von zulässigen Strömungsgeschwindigkeiten in Gasleitungen erörtert. Hintergrund der Fragestellung ist die anstehende Umstellung von Gasversorgungssystemen von Erdgas auf Wasserstoff. Es wird gezeigt, dass beim Betrieb von Gasleitungen mit Wasserstoff deutlich höhere Strömungsgeschwindigkeiten zulässig sind als beim Betrieb mit Erdgas. Als Kriterium wird eine maximal zulässige Wandschubspannung vorgeschlagen und quantitativ abgeschätzt. Vorschläge zur analytischen Berechnung der maximal zulässigen Strömungsgeschwindigkeiten werden unterbreitet. Diese berücksichtigen sowohl die Gasbeschaffenheit als auch spezifische Betriebsbedingungen der Rohrleitungen. Fragen des Mitreißens von Staubpartikeln und Flüssigkeitstropfen werden diskutiert.
Ein Wasserstoffreaktor für den Jülicher Campus
Mit dem LOHC One Reactor wurde ein wichtiger Baustein auf dem Campus Jülich angeliefert, um innovative Technologien für die Energieversorgung der Zukunft zu erforschen. Damit entsteht am Forschungszentrum eine neuartige Anlage zur Speicherung von Wasserstoff. 2026 soll sie in den Forschungsbetrieb gehen.