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Summen- und Zeitzähler sowie Näherungsschalter mit Atex-Zertifizierung

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Autor: Redaktion

Summen- und Zeitzähler sowie Näherungsschalter mit Atex-Zertifizierung

Pneumatische Zähler und Schalter kommen dort zum Einsatz, wo elektronische oder mechanische Ausführungen aus Sicherheitsgründen nicht verwendet werden sollten. Das gilt für Bereiche, in denen brennbare Pulver transportiert werden ebenso wie für Öl und Gas verarbeitende Betriebe. Die pneumatischen Summen- und Zeitzähler sowie Näherungsschalter sind aber auch darüber hinaus eine Alternative zu mechanischen, elektronischen oder elektromechanischen Modellen, da sie auch in Umgebungen mit hoher Staubentwicklung oder elektromagnetischen Störfeldern funktionieren.
Mit den pneumatischen Zählern von Hengstler lassen sich Steuerungen in gefährlichen Umgebungen zudem einfacher aufbauen als mit elektronischen Zählern oder SPS und sind zusätzlich noch explosionssicher. Zu den Anwendungsgebieten gehören z. B. Steuerungen von überdruckgekapselten Schaltschränken im Ex-Bereich oder die Steuerung periodischer Vibrationen bei Vibrationsförderbändern mit explosiven Gütern.
Die Vorwahlzähler 497 lassen sich über die Tasteinstellung bedienen. Sie werden über eine Schlauchverschraubung (M5) oder eine Schnellsteckverbindung mit Druckluftimpulsen beaufschlagt. Je nach Ausführung addieren die Zähler diese Impulse von Null und geben bei Erreichen eines vorgewählten Wertes ein pneumatisches Ausgangssignal ab (addierende Version) oder sie subtrahieren die Impulse von einem vorher bestimmten Wert (subtrahierende Version). Beide Varianten verfügen über eine drei- oder fünfstellige Anzeige, sind wartungsfrei und arbeiten in einem Temperaturbereich von 0 bis maximal 60 °C (bei Ex-Anwendungen) zuverlässig und präzise. Die Zähler werden bei einem Betriebsdruck zwischen 2 und 6 bar betrieben.
Die pneumatischen Näherungsschalter 490 erkennen berührungslos die Position von Werkstücken, Werkzeugen oder Maschinenkomponenten im Raum. Sie geben ein pneumatisches Signal, wenn sich ein Magnetfeld oder ein Eisenteil ihrem Erfassungsbereich nähert. Die Erkennung funktioniert auch, wenn sich eine Wand aus nicht-magnetischem Werkstoff zwischen dem Gegenstand und dem Schalter befindet. Dank ihrer Kompaktheit eignen sich die Schalter für zahlreiche Anwendungen, z. B. zur Bestimmung der Position von Förderbändern in Transportsystemen oder von Pneumatik-Zylindern in Maschinen und Anlagen. Die Näherungsschalter arbeiten bei einem Betriebsdruck zwischen 2 und 6 bar, benötigen aber keine dauerhafte Druckluftzufuhr. Sie können in einem Temperaturbereich von 0 bis +60 °C eingesetzt werden.
(Quelle: Hengstler GmbH)