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Pipelines 4.0 für den Öl- und Gas-Midstream-Markt in Nordamerika

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Autor: Redaktion

Pipelines 4.0 für den Öl- und Gas-Midstream-Markt in Nordamerika

Steigender Pipelinebedarf
Die Entwicklung unkonventioneller Ressourcen hat die Produktion in Nordamerika gesteigert. Dies führt zu einer stärkeren Belastung der Transportinfrastruktur, die aus Pipelines besteht. Der sich daraus ergebende Engpass stellt ein Hindernis für die Branche dar.
Trotz des Bedarfs an Pipelines stehen Betreiber selbst vor einigen Herausforderungen. Dazu gehören ein über einen längeren Zeitraum niedrig bleibender Preis für Öl und Gas, ein verschärfter Wettbewerb, die Notwendigkeit, Betriebs- und Investitionskosten zu senken, alternde Anlagen, die effektive Verwaltung großer Datenmengen, Cybersicherheit, strengere Gesetze und der bevorstehende Ruhestand erfahrener Mitarbeiter.
Pipelines 4.0
Mit Pipelines 4.0 liefert Siemens eine Lösung dieses Problems. Es umfasst integrierte Angebote und schlüsselfertige Lösungen für Pumpen- und Verdichterstationen zur Verbesserung des Wirkungsgrades, Datenanalyse und Lebenszyklus-Serviceleistungen zur Optimierung der Performance wichtiger Anlagen. Hinzu kommen Cybersicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Informationen und intelligentes Equipment. Spezialisierte Support-Teams stehen zur Erleichterung der unternehmensinternen Kommunikation zur Verfügung.
Als Hauptlieferant für verschiedene Projekte unterstützt Siemens Öl- und Erdgas-Pipelines. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Pumpen- und Verdichterstationen sowie Tankanlagen, Terminals und Lagereinrichtungen. Siemens bietet auch Motoren und Antriebe, Automatisierung, Elektrifizierung (einschließlich E-Shelter), Digitalisierung und SCADA-Lösungen an.
Im Rahmen von Pipelines 4.0 hat das Unternehmen integrierte Komplettlösungen, wie z. B. einen durch einen Elektromotor angetriebenen Verdichter (EMD = Electric-Motor-Driven), in sein Portfolio aufgenommen. Der EMD ist zur Installation und Inbetriebnahme vorgefertigt und ermöglicht es Betreibern, die Laufzeiten von Projekten zu verkürzen. Die Komplettlösung umfasst Verdichter, Antriebe, Motoren, Skids, Automatisierung, E-Shelters, Schaltanlagen und Transformatoren und ermöglicht es Betreibern, Schnittstellen weiter zu optimieren und die Risiken zu senken.
Mit Hilfe von spezieller Datenanalyse hat das Unternehmen kürzlich Smart Pump entwickelt, um den Stromverbrauch von Pipeline-Pumpenstationen zu optimieren. Siemens hat in den vergangenen zehn Jahren mehr als € 10 Mrd. in Software-Akquisitionen investiert. Softwarebasierte Lösungen beinhalten z. B. die Verwendung digitaler Zwillinge und die Siemens IoT-Plattform MindSphere zur Optimierung der Leistung von Pipeline-Anlagen – von der Pre FEED-Phase über den gesamten Lebenszyklus der Anlage.
Weiterhin bietet Siemens mit Pipelines 4.0 verschiedene Geschäfts- und Finanzierungsmodelle einschließlich Leasing, Fremdfinanzierung und Kapitalinvestitionen an.
(Quelle: Siemens)