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NRW.Energy4Climate veranstaltet ersten Zukunftskongress

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Autor: Elisabeth Terplan

NRW.Energy4Climate veranstaltet ersten Zukunftskongress

Wie können wir Klimaschutz und Energiewende in Nordrhein-Westfalen beschleunigen? Welche Herausforderungen liegen vor uns und welche Lösungswege gibt es? Diese Fragen hat die Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz NRW.Energy4Climate auf ihrem ersten Zukunftskongress diskutiert. Die Veranstaltung markierte den Auftakt zur diesjährigen E-world energy & water.

36 Referent:innen und rund 550 Teilnehmende haben sich bei der Veranstaltung in Vorträgen, Diskussionsformaten und Fachforen über die wichtigsten Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes ausgetauscht. Ulf C. Reichardt, Vorsitzender der Geschäftsführung von NRW.Energy4Climate, eröffnete den Kongress: „Der Schutz unseres Klimas ist die drängendste Aufgabe unserer Zeit. Wir wollen Klimaschutzprojekte im ganzen Land voranbringen – sei es in der Energiewirtschaft, der Industrie, im Wärmesektor oder bei der Mobilität, in Unternehmen wie Kommunen. Unser erster Zukunftskongress markiert die Linie in unserer weiteren Arbeit: gemeinsam, im stetigen Austausch miteinander und branchenübergreifend wollen wir Tempo machen beim Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen.“

Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Nordrhein-Westfalen nimmt als zentraler Industriestandort in Europa eine Vorreiterrolle bei der Energiewende und beim Klimaschutz ein. Unser Land verfügt über beste Voraussetzungen, die klimaneutrale Transformation erfolgreich zu gestalten. Hierfür haben wir bereits wichtige Weichen gestellt – jetzt kommt es aufs Tempo an. Wir müssen noch stärker und vor allem schneller in nachhaltiges Wirtschaften und zukunftsweisende Innovationen investieren, damit Nordrhein-Westfalen seine Standortvorteile erhalten und im internationalen Wettbewerb weiterhin bestehen kann.“

Prof. Dr. Mojib Latif, Leiter der Forschungseinheit Maritime Meteorologie am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, gab eine Keynote zum Thema „Nach uns die Sintflut?“. Latif: „Deutschland zeigt, dass eine wirtschaftliche Entwicklung und Klimaschutz keine Gegensätze sein müssen. Ganz im Gegenteil. Klimaschutz ist ein Innovationsmotor und sichert langfristig unseren Wohlstand. Wir müssen die Menschen für Klimaschutz begeistern. Eine Verzichtsdebatte ist völlig fehl am Platz.“

Dr. Carsten Rolle, Abteilungsleiter Energie- und Klimapolitik beim Bundesverband der Deutschen Industrie, stellte die Studie „Klimapfade 2.0 – Aufbruch in die Klima-Zukunft“ vor. An der Studie waren 80 Unternehmen und Industrieverbände mit mehr als 150 Expert:innen beteiligt. Das Ergebnis ist eine ausführliche betriebswirtschaftliche Betrachtung mit konkreten Investitionsvorschlägen.

Die anschließende Podiumsdiskussion hat sich der Frage gewidmet, wie NRW Klimaschutz und Energiewende beschleunigen kann:

  • Christoph Dammermann, Staatssekretär im Wirtschafts- und Energieministerium, gab einen Überblick über die Aktivitäten der Landesregierung im Bereich Energiewende und Klimaschutz.
  • Prof. Dr. Stefanie Meilinger, Professorin für Nachhaltige Technologien an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, zeigte auf, dass ein Transfer der Nachhaltigkeitsforschung für ein Gelingen der Energiewende unabdingbar ist.
  • Dr. Tobias Lehberg, Bürgermeister der Klimaschutz-Vorzeige-Gemeinde Saerbeck, skizzierte Möglichkeiten kommunalen Klimaschutzes.
  • Udo Sieverding von der Verbraucherzentrale NRW wies auf die wichtige Rolle der Privatleute als positive Multiplikator:innen der Energiewende hin.
  • Dr. Sopna Sury, Mitglied des Vorstands der RWE Generation SE, zeigte auf, wie sich das Erzeugungsportfolio ihres Unternehmens im Hinblick auf Klimaneutralität und Energieversorgungssicherheit mittel- und langfristig entwickeln wird.
  • Dr. Carsten Rolle, Abteilungsleiter Energie- und Klimapolitik, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., wies unter anderem auf die verschärften Klimaziele hin und die Herausforderungen diese infrastrukturell zu bewerkstelligen.

In vier Fachforen am Nachmittag ging es um weitere Fragen des Klimaschutzes: Um die verlässliche, bezahlbare und klimaneutrale Energiewende in NRW, um die klimaneutrale Transformation der Industrie, um klimagerechte Quartiere und Gebäude sowie um Lade- und Tankinfrastrukturen für klimagerechte Fahrzeuge.

(Quelle: NRW.Energy4Climate /2022)

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