Unter dem Leitthema „Alt und Neu – Strategien für Netze von morgen“ diskutierten Fachleute im winterlichen Oldenburg über den Zustand und die Weiterentwicklung unterirdischer Netze. Rund 1.300 Teilnehmende an der Fachtagung und insgesamt mehr als 6.000 Besucherinnen und Besucher auf dem Gelände der Weser Ems-Hallen machten die diesjährige Veranstaltung zur bestbesuchten in der Geschichte des Forums.
Die Rekordbeteiligung ist ein Stück weit Ausdruck eines wachsenden Handlungsdrucks. Millionen Kilometer über Jahrzehnte gewachsener Leitungsnetze sichern täglich die Versorgung mit Wasser, Energie und Wärme sowie die sichere Ableitung und Behandlung von Abwasser. Diese Infrastrukturen funktionieren bislang zumeist zuverlässig, doch ihre Rahmenbedingungen verändern sich grundlegend. Klimawandel, Energiewende, Digitalisierung, steigende Sicherheitsanforderungen und ein massiver Investitionsbedarf stellen Planung, Betrieb und Weiterentwicklung gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Entsprechend ging es in Oldenburg um tragfähige Lösungen für die Netze von morgen.
Bereits zur Eröffnung im Sitzungssaal des ehemaligen Landtagsgebäudes am 4. Februar 2026 wurde klar, dass das Motto der diesjährigen Veranstaltung keine Gegensätze betont, sondern Integration einfordert. Denn Bestand und Neubau bilden zu gleichen Teilen das Fundament unserer Daseinsvorsorge und müssen technisch, betrieblich und strategisch zusammengedacht werden.







