Generic filters
FS Logoi

2. Mitteldeutscher Wasserstoffkongress

Mehr als 500 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung kamen auf dem 2. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress zusammen. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Netzwerkveranstaltung der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und des HYPOS e.V. standen die industrielle Wertschöpfung rund um Grünen Wasserstoff in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und der geplante Aufbau des mitteldeutschen Wasserstoffnetzes. Im Rahmen der zentralen Wasserstoffveranstaltung […]

von | 20.09.22

Mehr als 500 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung kamen auf dem 2. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress zusammen. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Netzwerkveranstaltung der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und des HYPOS e.V. standen die industrielle Wertschöpfung rund um Grünen Wasserstoff in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und der geplante Aufbau des mitteldeutschen Wasserstoffnetzes.

Im Rahmen der zentralen Wasserstoffveranstaltung der Region auf dem Flughafen Leipzig/Halle, die über 170 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung vor Ort und weitere 350 per Livestream verfolgten, präsentierten sich Infrastrukturprojekte in den Bereichen Erzeugung, Transport und Speicherung von Wasserstoff sowie industrielle Anwendungsvorhaben als Teil regionaler Wasserstoffwertschöpfungsketten. Zu den vortragenden 15 Unternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gehörten unter anderem BMW, DHL, Linde, Sunfire, Wacker Chemie, TotalEnergies, VNG, LEAG, MITNETZ GAS, TEAG und Maximator Hydrogen.

Metropolregions-Geschäftsführer Jörn-Heinrich Tobaben stellte den Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Kongresses den gemeinsam mit HYPOS initiierten und mit zwölf industriellen und kommunalen Partnern abgestimmten Ausbauplan zum Wasserstoffnetz Mitteldeutschland vor. Das bis zu 339 km lange Netz soll zukünftig Erzeuger und industrielle Verbraucher von Grünem Wasserstoff im Raum Leipzig-Halle-Bitterfeld-Leuna-Zeitz-Chemnitz. Auch der Ukraine-Krieg und die Auswirkungen der aktuellen Energiekrise auf den Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland waren Thema auf dem 2. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress. So diskutierten Wolfgang Tiefensee, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft des Freistaates Thüringen, Dr. Gerd Lippold, Staatssekretär für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft des Freistaats Sachsen und Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär für Strukturwandel und Großansiedlungen in der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt mit Dr. Stephan Lowis, Vorstandsvorsitzender der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) und Dr. Joachim Wicke, Vorstandsvorsitzender des HYPOS e.V. über die Bedeutung von Wasserstoff für eine sichere Energieversorgung, die geplanten LNG-Terminals zur kurzfristigen Gasversorgung sowie den notwendigen Ausbau der Erneuerbarer Energien.

Anlässlich der Veranstaltung legte die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland eine aktualisierte Auflage des Mitteldeutschen Wasserstoffatlas vor, der mit 65 Projekten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen einen umfassenden Überblick zu den aktuellen Wasserstoffaktivitäten in der Region gibt. Darüber hinaus veröffentlichte das Wasserstoffnetzwerk HYPOS die Abschlusspublikation der insgesamt 34 Forschungsprojekte, Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurden. Der 2. Mitteldeutsche Wasserstoffkongress wurde durch das LHyVE-Konsortium powered by Leipziger Gruppe, EDL und ONTRAS, die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Gas mbH (MITNETZ GAS), die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung (SAS) und die Mitteldeutsche Flughafen AG als Premiumpartner unterstützt. Der Videomitschnitt der Veranstaltung ist über den YouTube-Kanal der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland abrufbar.

(Quelle: HYPOS/2022)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer das neuste in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Gebäudemodernisierungsgesetz: Pragmatismus für Wärmewende
Gebäudemodernisierungsgesetz: Pragmatismus für Wärmewende

Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) kann aus Sicht des Verbands Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft den Weg für den Einsatz grüner Gase wie Biomethan oder Wasserstoff in der Wärmewende ebnen. Anlässlich der aktuellen Kabinettsbefassung stellte der Verband klar, dass es gerade im Gebäudebestand in Verbindung mit Biomethan und neuen Technologien wie der Hybridheizung zusätzliche Handlungsoptionen eröffnet. Wie Grüngasquote und Bio-Treppe in der Praxis zusammenspielen sollen, bleibt allerdings bislang unklar.

mehr lesen
Wasserstoff: EWE vergibt Großauftrag an Bilfinger
Wasserstoff: EWE vergibt Großauftrag an Bilfinger

EWE treibt den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft weiter voran: Für die 320-Megawatt-Wasserstoff-Erzeugungsanlage in Emden hat das Unternehmen den Industriedienstleister Bilfinger mit Stahlbau, Rohrleitungs- sowie Komponentenmontage beauftragt. Der Auftrag zählt zu den größten im Gesamtprojekt „Clean Hydrogen Coastline“ und ist nach der Beauftragung für Elektrolyse, Verdichter und Bauleistungen das letzte wesentliche Vergabepaket.

mehr lesen
Elektrolyse-Testanlage von Sunfire für BASF
Elektrolyse-Testanlage von Sunfire für BASF

Der Industriepark Lausitz in Schwarzheide setzt seinen Wachstumskurs fort und gewinnt mit Sunfire einen weiteren innovationsstarken Partner. Das Dresdner Wasserstoff-Unternehmen wird im Industriepark eine Testanlage zur weiteren Validierung seiner Hochtemperatur-Elektrolyse-Technologie (SOEC) errichten. Die Inbetriebnahme ist für Ende dieses Jahres geplant. Ziel ist es, weitere Praxiserfahrungen für den Einsatz in industriellen Großprojekten zu gewinnen.

mehr lesen
Fokus Gasnetze & Gasspeicher
Fokus Gasnetze & Gasspeicher

Passend zum Schwerpunktthema “Gasnetze & Gasspeicher” der gwf Gas + Energie, Ausgabe 5/26, präsentieren Unternehmen in einem Sonderteil neue Entwicklungen, praktische Lösungen und aktuelle Techniken anhand von Kurzbeiträgen.

mehr lesen
Stapel Probeabo Gas

Sie möchten unser Magazin testen?

Bestellen Sie das kostenlose Probeheft!

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Gas + Energie kostenlos und unverbindlich zur Probe!