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gat 2016 mit neuen Podiumsformaten

Mit neuen Podiumsformaten und einem deutlich erweiterten Programmangebot wartet die diesjährige gat in Essen auf. Im Fokus des wichtigsten Leitforums der Gaswirtschaft stehen die zentralen Weichenstellungen für einen zukunftsfähigen Gasmarkt. Dabei geht es insbesondere um die Integration erneuerbarer Energien sowie um neue Geschäftsfelder für Versorgungsunternehmen.

von | 13.09.16

Im Rahmen des internationalen Panels „The Future Energy Couple: Natural Gas & Renewables“ werden der stellvertretende Gazprom-Vorstandsvorsitzende Alexander Medvedev und der Uniper-Vorstandsvorsitzende Klaus Schäfer über die Herausforderungen der Gasbranche in einem sich dynamisch wandelnden Energiemarkt sprechen. Zusammen mit Jochen Flassbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium und einer der deutschen Chefunterhändler beim Pariser Klimaschutzabkommen COP21, wird das hochrangig besetzte internationale Podium darüber diskutieren, inwieweit erneuerbare Energien geeignet sind, die Ziele von Paris zu erreichen.
Neu auf dem gat-Programm steht auch der „Erdgas-Gipfel“: Profilierte Vertreter der Gaswirtschaft diskutieren die in Politik und Öffentlichkeit wenig bekannten Potenziale der Erdgas-Infrastruktur. Zentraler Diskussionspunkt: Wie kann das über 500.000 Kilometer lange Erdgasnetz den Umbau der Energiesysteme auf erneuerbare Energien ökologisch und ökonomisch unterstützen? Zum Themenfeld Netzausbau und Versorgungssicherheit wird es einen speziell für Fernleitungsnetzbetreiber konzipierten Workshop geben. Ein weiteres Panel behandelt die Potenziale von Flüssigerdgas – nicht nur zur Dekarbonisierung des Mobilitätssektors, sondern auch zur Diversifizierung der Erdgasversorgung. Im Stadtwerkeforum „Energiewende vor Ort“ werden unter anderen VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche, der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel und Trianel-Chef Sven Becker darüber diskutieren, welche Perspektiven sich Stadtwerken in der Energiewelt von morgen bieten und welche Rolle der Energieträger Erdgas darin künftig spielen kann.
Rund 100 Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer der Energiewirtschaft sowie hochrangige Vertreter aus Politik und Wissenschaft diskutieren in über 20 Podiumsdiskussionen, Fachforen und Workshops über die Zukunft der internationalen Energiesysteme. Insgesamt werden wieder über 7.000 Teilnehmer zu Kongress und begleitender Fachmesse in der Messe Essen erwartet. Ausgerichtet wird die gat/wat vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) in Kooperation mit dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

www.gat-kongress.de

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