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11. Göttinger Tagung zu aktuellen Entwicklungen des Energieversorgungssystems

Über Sektorenkopplung wird derzeit viel gesprochen. Denn zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen kann die Stromwirtschaft wegen des bereits hohen Anteils an erneuerbaren Energien auch in den Sektoren Wärme, Verkehr und Industrie einen wesentlichen Beitrag leisten.

von | 10.04.19

Für die gesamte Energiewirtschaft, aber insbesondere für die Strom- und Gasnetzbetreiber und den Regulierer stellen sich neue Fragen und Herausforderungen, die es zu lösen gilt: 

  • Welche Anforderungen stellt die Sektorenkopplung an die Strom- und Gasnetze?
  • Welche Rolle hat der Netzbetreiber und welche Rollen haben die anderen Marktakteure?
  • Wie müssen Entgelte und Umlagen gestaltet werden, damit Sektorenkopplung nicht behindert wird?

Die 11. Göttinger Energietagung (8.-9.5.2019) stellt diese Fragen und beleuchtet sie aus der Perspektive unterschiedlicher Akteure. Neben Vorträgen u. a. zu den Anforderungen an das Marktdesign für eine erfolgreiche Sektorenkopplung und zu Auswirkungen auf die Netze und Preissysteme werden wieder vertiefende Fachforen angeboten. Darin können verschiedene Rolloutvarianten für öffentliche Ladesäuleninfrastruktur für E-Mobilität, Sektorenkopplungsmodelle im regionalen versus bundesweiten Raum sowie die Zukunft der Gasnetzinfrastruktur intensiv diskutiert werden. Die Göttinger Tagung zu aktuellen Entwicklungen des Energieversorgungssystems wird seit 2009 von der Bundesnetzagentur in Kooperation mit dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen durchgeführt. Sie richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Verbänden, Beratern, Behörden und aus der Wissenschaft. Als Arbeitstagung strebt sie disziplinübergreifende, praxistaugliche Diskussionsbeiträge und Impulse an.
Weitere Informationen unter:
www.efzn.de/de/veranstaltungen

(Quelle: efzn/Bundesnetzagentur)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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