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E-world energy & water Essen: drei Tage Energiehauptstadt Europas

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Autor: Redaktion

E-world energy & water Essen: drei Tage Energiehauptstadt Europas

„Smart Cities“ war bestimmendes Thema der E-world 2018
Vor allem von Energieversorgern, Dienstleistern, Industrieunternehmen und Stadtwerken kamen die Besucher zur E-world. Deutlich zeigte sich: Der Weg hin zu Smart Cities – intelligent und energetisch optimal vernetzten Städten – lässt Unternehmen wie Verbraucher die Energieversorgung neu denken. Ob Netze für den Wärmeaustausch zwischen verschiedenen Gebäuden, intelligente Ladekonzepte für Elektroautos oder Solardachpfannen für Strom- und Wärmeerzeugung: Zahlreiche Aussteller hatten Innovationen im Gepäck.
Digitalisierung sei der Schlüssel zum Gelingen der Energiewende, so NRWs Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart bei der Eröffnung der E-world: „Das Energiesystem der Zukunft ist dezentral, digital und smart. Schon heute werden immer mehr dezentrale Erzeugungsanlagen über IT-Lösungen gebündelt, gesteuert und vernetzt. Diese Innovationen eröffnen unseren Unternehmen die Chance, neue Geschäftsfelder zu entwickeln.“
Plattform für junge Unternehmen und Karrieresprungbrett
Für neue Impulse in der Energiebranche sorgen vor allem junge Unternehmen mit innovativen Ideen. Über 90 Start-ups, frisch gegründete Firmen und Forschungsinstitute zeigten in der Messehalle 7, welche Produkte die Verbraucher in Zukunft erwarten können. Darunter waren tragbare Speicher für Solarstrom, Batteriespeicher mit künstlicher Intelligenz und neue Zählerablese-Möglichkeiten. Besonders zukunftsweisende digitale Lösungen wurden im Rahmen der Messe mit dem Digital Energy Award ausgezeichnet. MeteoViva Climate überzeugte in der Kategorie „Lean Operations” mit einer intelligenten Klimasteuerung. In der Categorie „Customer Engagement” siegte mit gridX ein Energieversorger, der lokal erzeugten, sauberen Strom über eine Plattform lokal vermarktet. Novum engineering wurde in der Kategorie „New Business Models“ für sein ThermoTape ausgezeichnet, mit dem der Füllstand thermischer Speicher einfach von außen überwacht werden kann. Zudem war die E-world erneut ein Sprungbrett für junge Interessenten: Das Karriereforum am letzten Messetag brachte Studenten, Absolventen und Young Professionals mit Unternehmen zusammen.
Starke internationale Präsenz
Die E-world 2018 zeichnete sich durch ein internationales Interesse aus. Aus 26 Nationen kamen die Aussteller. Auch besucherseitig konnte sich die Fachmesse über Resonanz aus der ganzen Welt freuen: U. a. aus China, Kuwait und Madagaskar sowie Griechenland und Taiwan kamen die Teilnehmer, die sich am Tag der Konsulate in der Messe Essen über neue Lösungen für die Energieversorgung informierten. Dazu hatte die Messe Botschafter, Generalkonsuln, Konsuln, Wirtschaftsattachés sowie Mitarbeiter von Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Außenhandelskammern eingeladen. Insgesamt reiste jeder fünfte Besucher der Messe aus dem Ausland an, besonders stark waren Großbritannien, die Schweiz, die Niederlande und Italien vertreten.
Rahmenprogramm im Zeichen von Digitalisierung und Dezentralisierung
Am Vortag der Messe gab Bernd Westphal, Sprecher der Arbeitsgruppe Wirtschaft & Energie der SPD-Bundestagsfraktion, im Rahmen des Führungstreffen Energie seine Einschätzung zu den politischen Weichenstellungen für die Energiewelt im Entwurf des neuen Koalitionsvertrages. Am ersten Messetag informierten sich beim Fachkongress Zukunftsenergien der Energieagentur.NRW rund 630 Teilnehmer zum Thema „Nordrhein-Westfalen goes Energie 4.0”. Während der E-world sprachen im messebegleitenden Kongress Experten u. a. von der Internationalen Energieagentur, Volkswagen, Uniper, dem Bundeswirtschaftsministeriums, Vattenfall und Verivox. Direkt auf der Messe hatten die Besucher die Möglichkeit, sich in Foren zu informieren – Themen waren hier beispielsweise Netze, Smart Meter und Speicher, Netzbewirtschaftung dezentraler Energiesysteme und Big Data in der Energiewirtschaft.
E-world 2018: Zahlen im Detail
Die E-world wird gemeinsam von con|energy und der Messe Essen veranstaltet. Sie verzeichnete 750 (2017: 710) Aussteller aus 26 (25) Nationen. Der Auslandsanteil der Aussteller betrug 21 % (20 %) Die Hochrechnung des letzten Messetages mit einbezogen kamen 22.500 (22.000) registrierte Fachbesucher (FKM). Die Rahmenprogramme besuchten neben internationalen Teilnehmern u. a. Ehrengäste, Pressevertreter und Influencer, kommunale Vertreter und Sponsoren. Der Fachbesucheranteil lag bei 97,9 % (98,8 %).
(Quelle: Messe Essen GmbH)