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Thüringer Energie AG nimmt vierte Bio-Erdgas-Einspeiseanlage in Dannheim in Betrieb

Die Thüringer Energie AG übernimmt an vier Standorten lokal erzeugtes und aufbereitetes Biogas in Erdgasqualität und speist es direkt ins eigene Erdgasnetz ein. Auf diese Weise fließen pro Jahr rund 21 Mio. m3 Bio-Erdgas in das Leitungsnetz.

von | 24.11.14

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Die Thüringer Energie AG übernimmt an vier Standorten lokal erzeugtes und aufbereitetes Biogas in Erdgasqualität und speist es direkt ins eigene Erdgasnetz ein. Auf diese Weise fließen pro Jahr rund 21 Mio. m3 Bio-Erdgas in das Leitungsnetz. Diese Menge allein würde ausreichen, um eine Stadt mit 25.000 Einwohnern ein Jahr lang komplett CO2-neutral und klimafreundlich zu beheizen.

Die jüngste Biogaseinspeiseanlage errichtete die TEAG-Tochter TEN Thüringer Energienetze GmbH für rund 2 Mio. € in Dannheim (Ilmkreis). Dort wird das von der Bioenergie Dannheim GmbH in ihrer ebenfalls neuerbauten Anlage erzeugte Rohbiogas gereinigt, getrocknet und an die Einspeiseanlage der TEN übergeben. Hier wird es gemessen, energetisch konditioniert und mit dem typischen Gas-Geruchsmittel angereichert und schließlich ins 6000 km lange Erdgasnetz eingespeist – vollautomatisch und rund um die Uhr. Das summiert sich in dieser eher kleinen Anlage auf 2,5 Mio m3 Bio-Erdgas pro Jahr.

Die Einspeisung von Bio-Erdgas in das Erdgasnetz ist gesetzlich genau geregelt. So haben Netzbetreiber wie die TEN Thüringer Energienetze GmbH vorrangig die Einspeiseanlage zu errichten und zu betreiben, das Bio-Erdgas in ihr Netz zu übernehmen und für den Transport von Bio-Erdgas Ein- und Ausspeiseverträge zu schließen, sofern die Netze kompatibel sind. Darüber hinaus verpflichtet der Gesetzgeber die Netzbetreiber, die technische Aufnahmefähigkeit ihrer Netze unter wirtschaftlich zumutbaren Bedingungen zu gewährleisten.

In Thüringen gibt es derzeit sechs Anlagen zur Einspeisung von Bio-Erdgas ins Erdgasnetz. Die von der TEN Thüringer Energienetze GmbH für fast 12 Mio. € errichteten und betriebenen vier Anlagen befinden sich in Niedersynderstedt (Weimarer Land), Kannawurf (Sömmerda), Menteroda (Unstrut-Hainich-Kreis) und Dannheim (Ilmkreis).

Die Thüringer Energie AG übernimmt an vier Standorten lokal erzeugtes und aufbereitetes Biogas in Erdgasqualität und speist es direkt ins eigene Erdgasnetz ein. Auf diese Weise fließen pro Jahr rund 21 Mio. m3 Bio-Erdgas in das Leitungsnetz. Diese Menge allein würde ausreichen, um eine Stadt mit 25.000 Einwohnern ein Jahr lang komplett CO2-neutral und klimafreundlich zu beheizen.

Die jüngste Biogaseinspeiseanlage errichtete die TEAG-Tochter TEN Thüringer Energienetze GmbH für rund 2 Mio. € in Dannheim (Ilmkreis). Dort wird das von der Bioenergie Dannheim GmbH in ihrer ebenfalls neuerbauten Anlage erzeugte Rohbiogas gereinigt, getrocknet und an die Einspeiseanlage der TEN übergeben. Hier wird es gemessen, energetisch konditioniert und mit dem typischen Gas-Geruchsmittel angereichert und schließlich ins 6000 km lange Erdgasnetz eingespeist – vollautomatisch und rund um die Uhr. Das summiert sich in dieser eher kleinen Anlage auf 2,5 Mio m3 Bio-Erdgas pro Jahr.

Die Einspeisung von Bio-Erdgas in das Erdgasnetz ist gesetzlich genau geregelt. So haben Netzbetreiber wie die TEN Thüringer Energienetze GmbH vorrangig die Einspeiseanlage zu errichten und zu betreiben, das Bio-Erdgas in ihr Netz zu übernehmen und für den Transport von Bio-Erdgas Ein- und Ausspeiseverträge zu schließen, sofern die Netze kompatibel sind. Darüber hinaus verpflichtet der Gesetzgeber die Netzbetreiber, die technische Aufnahmefähigkeit ihrer Netze unter wirtschaftlich zumutbaren Bedingungen zu gewährleisten.

In Thüringen gibt es derzeit sechs Anlagen zur Einspeisung von Bio-Erdgas ins Erdgasnetz. Die von der TEN Thüringer Energienetze GmbH für fast 12 Mio. € errichteten und betriebenen vier Anlagen befinden sich in Niedersynderstedt (Weimarer Land), Kannawurf (Sömmerda), Menteroda (Unstrut-Hainich-Kreis) und Dannheim (Ilmkreis).

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