Generic filters
FS Logoi

Sinkender Erdgasverbrauch in Deutschland führt zu rückläufigem Leistungsbedarf

Der dem Szenariorahmen des Netzentwicklungsplans Gas (NEP Gas) zu Grunde liegende sinkende Erdgasverbrauch in Deutschland führt insgesamt zu einem rückläufigen Leistungsbedarf, und zwar sowohl bei Fernleitungsnetzbetreibern (FNB) als auch bei Verteilnetzbetreibern (VNB).

von | 09.12.14

Der dem Szenariorahmen des Netzentwicklungsplans Gas (NEP Gas) zu Grunde liegende sinkende Erdgasverbrauch in Deutschland führt insgesamt zu einem rückläufigen Leistungsbedarf, und zwar sowohl bei Fernleitungsnetzbetreibern (FNB) als auch bei Verteilnetzbetreibern (VNB). Dies ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie zu den Auswirkungen eines sinkenden Erdgasverbrauchs auf den Leistungsbedarf der VNB. Die Studie wurde vor dem Hintergrund unterschiedlicher Einschätzungen zum zukünftigen Kapazitätsbedarf der VNB im Rahmen der Erstellung des NEP Gas von der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas (FNB Gas) zusammen mit den Verbänden BDEW, VKU und GEODE sowie mit in diesen Verbänden organisierten VNBs in Auftrag gegeben. Die Federführung lag beim FNB Gas. Auf Seiten der Fernleitungsnetzbetreiber waren die Unternehmen bayernets, Gasunie, ONTRAS, Open Grid Europe und Thyssengas beteiligt. Umgesetzt wurde die Studie von der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE) aus München.

Die „Studie über Einflussfaktoren auf den zukünftigen Leistungsbedarf der Verteilnetzbetreiber“ analysiert, wie sich die Vollbenutzungsstunden (Zusammenhang zwischen Energieverbrauch und Leistung) bei Änderungen des Gasverbrauchs verhalten. Darauf aufbauend wurde der Leistungsbedarf der Erdgasversorgung Deutschlands bis zum Jahr 2025 unter den Rahmenbedingungen der Energiereferenzprognose modelliert. Die Prognose mit dem Titel „Entwicklung der Energiemärkte – Energiereferenzprognose“ hatten ewi, gws und PROGNOS im 1. Halbjahr 2014 im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erstellt.

Als Grundlage für die Untersuchungen dienten detaillierte Daten von 35 Erdgasnetzen, die 25 Verteilnetzbetreiber bereitstellten. Ergänzt wurde diese Datenbasis durch das FfE-Regionenmodell und durch simulationsgestützte Auswertungen zum Gebäudebestand.

Alle Unterlagen zur Studie finden sich auf der FNB Gas-Internetseite.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Immer das neuste in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Wärme auf Rädern: Mobiles Speichersystem für öffentliche Gebäude
Wärme auf Rädern: Mobiles Speichersystem für öffentliche Gebäude

Die Wärmewende in ländlichen Regionen steht oft vor der Herausforderung, dass industrielle Wärmequellen und potenzielle Abnehmer weit voneinander entfernt liegen. Hier setzt das Verbundprojekt „WärmeEngel“ an und entwickelt im Oberbergischen Kreis eine Lösung: Abwärme aus Deponiegas-Blockheizkraftwerken wird durch mobile Latentwärmespeicher zu einem rund 16 km entfernten Berufskolleg transportiert.

mehr lesen
EWI-Analyse zu Wasserstoffimporten
EWI-Analyse zu Wasserstoffimporten

Die Auswahl von Handelspartnern für grünen Wasserstoff und Ammoniak ist für die Versorgungssicherheit entscheidend. Dabei gehen gute wirtschaftliche, politische und soziale Rahmenbedingungen jedoch häufig mit höheren Importkosten einher.

mehr lesen
Schlüsselfertige All-in-One-Lösungen für die Energiewende
Schlüsselfertige All-in-One-Lösungen für die Energiewende

Das vor Ostern von der deutschen Bundesregierung beschlossene neue Klimaschutzprogramm 2026 stellt für die Reduzierung fossiler Energieimporte acht Milliarden Euro bis 2030 bereit. Insgesamt wird der Klimabilanz aktuell eine „Rückwärtsrolle“ attestiert. Dabei kommt dem Ausbau erneuerbarer Energien aus Wind und Sonne für die Generierung von grünem Wasserstoff definitiv die Rolle des „Motors“ für die Energiewende zu. Das seit 2020 für die stationäre Dekarbonisierung tätige Unternehmen H2 POWERCELL GmbH hat sich erfolgreich als Full-Service-Anbieter von Plug-&-Play-Wasserstoff-Produktions- und Speichersystemen sowie von Wasserstoff-Brennstoffzellen-Kraftwerken positioniert.

mehr lesen
MB Energy kann Importterminal für Ammoniak in Hamburg bauen
MB Energy kann Importterminal für Ammoniak in Hamburg bauen

MB Energy hat von der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) die Genehmigung für den Bau und Betrieb eines neuen Ammoniak-Importterminals erhalten. Vorbehaltlich der finalen Investitionsentscheidung soll die Anlage auf dem Gelände des Tanklagers Blumensand im Hamburger Hafen entstehen. Das geplante Terminal soll Deutschlands erster groß angelegter Ammoniak-Import-Hub werden und eine zentrale Rolle bei der Sicherung der zukünftigen Energieversorgung sowie der laufenden Transformation der Wirtschaft spielen.

mehr lesen
Stapel Probeabo Gas

Sie möchten unser Magazin testen?

Bestellen Sie das kostenlose Probeheft!

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Gas + Energie kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Datenschutz
gwf-gas.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
gwf-gas.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: