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Nord Stream-Umweltmonitoring-Bericht 2013 für Deutschland mit positivem Fazit

Im November hat die Nord Stream AG den Umweltmonitoring-Bericht 2013 für Deutschland fertiggestellt und an die zuständigen Behörden übergeben.

von | 14.11.14

Erholung des Meeresbodens in küstennahen Gewässern in Deutschland nach Abschluss der Baumaßnahmen: 2010 (links oben), 2011 (rechts oben), 2012 (links unten) und 2013 (rechts unten).

Im November hat die Nord Stream AG den Umweltmonitoring-Bericht 2013 für Deutschland fertiggestellt und an die zuständigen Behörden übergeben. „Auf der Grundlage der Monitoringergebnisse kann zusammenfassend festgestellt werden, dass der Bau der Nord Stream-Pipeline keine erheblichen Beeinträchtigungen von Schutzgütern der fünf im deutschen Abschnitt gequerten Natura 2000 Schutzgebiete zur Folge hatte“, so Dr. Jan Kube, Umweltmanager für Deutschland der Nord Stream AG. „Die Prognosen der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) und des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) waren zutreffend. Die landschaftspflegerischen Maßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt, die Nebenbestimmungen der Genehmigungen wurden berücksichtigt und erfüllt“, so Kube weiter.

Laut Prognose der Antragsunterlagen von 2009 ist die Regeneration der seeseitigen Eingriffsflächen im deutschen Trassenabschnitt nunmehr abgeschlossen. Die nachfolgenden Ergebnisaussagen bestätigen das:

  • Die vollständige Durchführung der Bauarbeiten erfolgte innerhalb des vorgegebenen Zeitplanes.
  • Die seeseitige temporäre, baubedingte Eingriffsfläche war mit insgesamt 4,3 km2 kleiner, als mit 4,5 km2 prognostiziert.
  • Das Seebodenrelief im Grabenverlauf ist wiederhergestellt.
  • Ebenfalls wiederhergestellt sind die Substrateigenschaften im Grabenverlauf.
  • Die wiederhergestellte Riffe sind lagestabil und besiedelt.

Zudem zeigen die Untersuchungsergebnisse unter anderem, dass

  • Meeressäuger und Seevögel während der Bauarbeiten nicht messbar vergrämt und nicht beeinträchtigt wurden;
  • sich die Kegelrobben-Population im Untersuchungszeitraum 2005-2013 von 5 auf 50 Exemplare vergrößerte und auch die Präsenz von Schweinswalen in der Pommerschen Bucht im gleichen Zeitraum stark angestiegen ist;
  • bei den untersuchten Seevogelarten, darunter alle muschel­fressenden Enten, im Untersuchungszeitraum 2006-2013 keine messbaren Bestandsveränderungen zu verzeichnen waren.

Im Zusammenhang mit Bau und Betrieb der Nord Stream-Pipeline wurde eines der umfangreichsten Umweltmonitoring-Programme in der Ostsee durchgeführt. Die Umsetzung begann mit dem Baubeginn im April 2010. Auf der Website der Nord Stream AG sind die Ergebnisse der Umwelmonitoring zusammengefasst.

Erholung des Meeresbodens in küstennahen Gewässern in Deutschland nach Abschluss der Baumaßnahmen: 2010 (links oben), 2011 (rechts oben), 2012 (links unten) und 2013 (rechts unten).

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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