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Inbetriebnahme der neuen ONTRAS-Dispatchingzentrale

Mit dem Durchschneiden eines roten Bandes nahmen Barbara Meyer, Leiterin der Abteilung 3: Industrie, Mittelstand und Innovation im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) gemeinsam mit den ONTRAS-Geschäftsführern Uwe Ringel und Ralph Bahke die neue Dispatchingzentrale des Fernleitungsnetzbetreibers offiziell in Betrieb.

von | 16.10.15

Mit dem Durchschneiden eines roten Bandes nahmen Barbara Meyer, Leiterin der Abteilung 3: Industrie, Mittelstand und Innovation im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) gemeinsam mit den ONTRAS-Geschäftsführern Uwe Ringel und Ralph Bahke die neue Dispatchingzentrale des Fernleitungsnetzbetreibers offiziell in Betrieb.

Seit 1997 angesiedelt im Hause der Muttergesellschaft VNG – Verbundnetz Gas AG, ist der Dispatching-Bereich seit der vollständigen Entflechtung von Transport und Handel im März 2012 (3. EU-Binnenmarktpaket) hermetisch vom VNG-Teil getrennt und mit einem eigenem Zugangssystem versehen. Die Technik blieb dabei bis auf unabdingbare Software-Aktualisierungen nahezu unverändert. Daher war nach fast 18 Jahren Dauerbetrieb eine Generalüberholung dieses Herzstücks der Erdgas-Infrastruktur in den neuen Bundesländern dringend geboten, Nach nur wenigen Monaten Umbauzeit konnten bereits am 12. August 2015 die Dispatcher die neuen Anlagen in Betrieb nehmen.

Zwei Dispatcher in der Leitzentrale des ONTRAS-Fernleitungsnetzes sorgen rund um die Uhr dafür, dass jederzeit die richtigen Gasmengen von den Einspeisepunkten zu den Ausspeisepunkten gelangen. Sie überwachen und steuern den Gastransport dem 7.000 km Leitungen umfassenden Netz. Sie bedienen rund 450 Netzkopplungspunkte zu 130 Verteilnetzbetreibern sowie über 40 Netzanschlusspunkte zu Industrieabnehmern und 9 direkt angeschlossenen Gasspeichern. Zudem steuern und überwachen sie zahlreiche Armaturen und die beiden Verdichterstationen in Bobbau (Sachsen-Anhalt) und Sayda (Freistaat Sachsen). Täglich bewegen sie dabei per Mausklick viele Millionen Kubikmeter Erdgas im Wert von mehreren Millionen Euro. In Spitzenzeiten können es über 100 Millionen Kubikmeter pro Tag werden. Damit ließen sich etwa 50.000 Einfamilienhäuser ein Jahr lang versorgen. Zu den Kernaufgaben gehören aber auch operative Abstimmungen mit anderen deutschen Fernleitungsnetzbetreibern, z. B. jeden Morgen um 4:00 Uhr die tägliche Abstimmung des Fahrplanmanagements für das Marktgebiet GASPOOL, sowie zum grenzüberschreitenden Gastransport mit den benachbarten Netzbetreibern Net4Gas (Tschechische Republik) und GAZ-System (Polen).

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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