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Forschungsministerium unterstützt Entwicklung der Wasserstoffproduktion in der Megawatt-Klasse

Nach der Bekanntgabe des neuen Elektrolyseurs der Megawatt-Klasse bekommt Enapter nun auch Unterstützung vom Bund: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) würdigt das Innovationspotential des AEM Multicore und fördert dessen Entwicklung mit 5.6 Mio. €. Der innovative Elektrolyseur soll schon 2022 auf den Markt kommen. Enapter arbeitet in der Entwicklung eng mit der Fachhochschule […]

von | 08.07.21

Nach der Bekanntgabe des neuen Elektrolyseurs der Megawatt-Klasse bekommt Enapter nun auch Unterstützung vom Bund: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) würdigt das Innovationspotential des AEM Multicore und fördert dessen Entwicklung mit 5.6 Mio. €. Der innovative Elektrolyseur soll schon 2022 auf den Markt kommen. Enapter arbeitet in der Entwicklung eng mit der Fachhochschule Münster (FH Münster) zusammen, an die ebenfalls ein Teil der Fördermittel fließt.

Mit der finalen Entwicklung des neuen Elektrolyseur-Modells schöpft Enapter das Potenzial der Anionaustauschmembran-Technologie (AEM) weiter aus. In der Wissenschaft wird sie als kosteneffizienteste Elektrolysetechnologie angesehen. Im AEM Multicore kombiniert Enapter dieses Potential mit einem neuen strategischen Ansatz: Statt eines aufwendig produzierten, maßgeschneiderten Elektrolyseurs kombiniert Enapter 440 in Masse gefertigte Kernmodule – sogenannte AEM Stacks – zu einem Gesamtsystem. Diese in Reihe geschalteten Module können etwa 450 kg Wasserstoff pro Tag produzieren.

Während Enapter den AEM Multicore entwickelt, wird die FH Münster im eigens dafür entwickelten “Application Lab” beim Testen unterstützen. Der modulare Ansatz verkürzt die Entwicklungszeit und ermöglicht es Enapter, Elektrolyseur-Systeme für den Wasserstoff-Bedarf in jeder Größenordnung herzustellen. Der AEM Multicore kann bereits jetzt bestellt werden.

(Quelle: Enapter/2021)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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