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Erste interne Inspektion der Pipeline abgeschlossen

Nord Stream hat Ende September eine mehrmonatige Untersuchung des Innenzustandes beider Pipelinestränge abgeschlossen. Ein riesiges Messgerät mit einer Länge knapp 7 m und mehr als 7 t Gewicht wurde mit dem Gasdruck von Russland nach Lubmin transportiert. Auf seinem 1.224 km Weg hatte dieser sogenannte Molch umfassende Messdaten gesammelt.

von | 30.09.13

Nord Stream hat Ende September eine mehrmonatige Untersuchung des Innenzustandes beider Pipelinestränge abgeschlossen. Ein riesiges Messgerät mit einer Länge knapp 7 m und mehr als 7 t Gewicht wurde mit dem Gasdruck von Russland nach Lubmin transportiert. Auf seinem 1.224 km Weg hatte dieser sogenannte Molch umfassende Messdaten gesammelt.

Eine Pipeline mit dieser Länge und einer Wandstärke bis zu 41 mm ist somit erstmals vermessen worden. Für diesen Zweck wurde eigens ein Gerät mit einem der stärksten Magnetfelder von der ROSEN Gruppe, Lingen, entwickelt. In diesem „intelligenten Molch“ sind mehrere elektronische Sensoren kombiniert, die den mechanischen Zustand und die Geometrie der Pipeline überprüfen. Der Molch sammelt auf der 10-tägigen Untersuchungsfahrt durch die zweite Pipeline über ein Terabyte Messdaten, aufgezeichnet mit 12 Megabits pro Sekunde, dem 30-fachen einer normalen Handynetz-Datenrate. Die eingesetzten hochauflösenden Messverfahren können selbst kleinste Veränderungen an der Pipeline entdecken. Auch die genaue geographische Position der Pipeline wird dokumentiert. Die erste Auswertung der Ergebnisse bestätigt, dass die Pipelines sich auch unter voller Drucklast nur minimal verlagert haben und keine Korrosion oder Verformung der Rohre vorliegt.

Bereits 2012 und im Frühsommer 2013 untersuchte Nord Stream den Außenzustand beider Leitungsstränge. Dazu dienen Messungen und Aufnahmen durch ferngesteuerte Unterwasserahrzeuge, die Spezialschiffe entlang der Pipeline ziehen. Die Ergebnisse der inneren und äußeren Untersuchungen bilden die Datenbasis für turnusmäßige Folgeuntersuchungen in den kommenden Jahren. So können frühzeitig mögliche Positionsveränderungen der Leitungen, geringste Korrosion oder kleinste mechanische Defekte entdeckt werden.

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