Das M7G-System wird die bisherige Lösung ersetzen; die Umstellung ist für die zweite Jahreshälfte 2027 geplant. Die Implementierung des neuen Systems läuft bereits, eine Testphase mit mehreren Anbietern von Frontend-Lösungen ist bereits angelaufen.
M7G ist die neueste Ergänzung der etablierten Produktfamilie der M7-Handelssysteme und wurde speziell für den 24/7-Handel an den Erdgas-Spotmärkten entwickelt. Es bietet nicht nur eine höhere Leistung bei geringer Latenz, sondern auch verbesserte Funktionen wie beispielsweise die automatische Zuordnung.
Darüber hinaus ermöglicht die offene API-Architektur eine nahtlose Anbindung aller externen Drittanbieter.
Peter Reitz, CEO der EEX, erklärt: „Die Erdgas-Spotmärkte der EEX gehören zu unseren Kerngeschäften. Daher ist es für uns unerlässlich, unseren Kunden ein optimales Erlebnis zu bieten. Mit dem neuen M7G-System profitiert die Gas-Spot-Handelsgemeinschaft von verbesserter Konnektivität und einem breiteren Funktionsumfang bei deutlich höherer Geschwindigkeit. Wir arbeiten eng mit Anbietern und der gesamten Handelsgemeinschaft zusammen, um den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten.“
Mehrere Frontend-Anbieter, darunter Trading Technologies, Trayport und E*star, nehmen bereits an der Testphase teil, um eine Anbindung an das neue System zu ermöglichen. Es wird erwartet, dass sich der Anbieterpool noch deutlich erweitern wird.
Die EEX ist Europas größte Spotbörse für Erdgas. Das Handelsvolumen erreichte in diesem Jahr bis Ende Mai 3.883 TWh, was einem Wachstum von 10 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.







