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Asset-Tausch zwischen BASF und Gazprom wird nicht vollzogen

BASF und Gazprom sind übereingekommen, den zum Jahresende geplanten Tausch von Vermögensgegenständen nicht zu vollziehen.

von | 19.12.14

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BASF und Gazprom sind übereingekommen, den zum Jahresende geplanten Tausch von Vermögensgegenständen nicht zu vollziehen.


Das Erdgashandelsgeschäft wird weiterhin als 50/50-Joint Venture zwischen Gazprom und der BASF-Gruppengesellschaft Wintershall fortgeführt. Wintershall Noordzee B.V. bleibt zu 100 % in der BASF-Gruppe. Zum Jahresende 2012 wurden die Vermögenswerte und Schulden des Erdgashandelsgeschäfts bilanziell in eine Veräußerungsgruppe umgegliedert. Auf Grund der Absage der Transaktion ist es notwendig, die Berichterstattung als Veräußerungsgruppe zu beenden und die seit 2012 ausgesetzten Abschreibungen sowie das At-Equity-Ergebnis zu buchen. Dies führt zu Aufwendungen in Höhe von 113 Mio. € im Jahr 2013 und von 211 Mio. € im Jahr 2014. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 werden entsprechend angepasst. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen für das Jahr 2013 liegt damit bei rund 7,1 Mrd. €.


Der geplante Asset-Tausch sah die gemeinsame Erschließung von zwei weiteren Blöcken der Achimov-Formation des Urengoi-Erdgas- und Kondensatfelds in Westsibirien durch Gazprom und Wintershall, eine 100 %ige Gruppengesellschaft der BASF, vor. Im Gegenzug hätte Wintershall das bislang gemeinsam betriebene Erdgashandels- und Speichergeschäft vollständig an den langjährigen Partner Gazprom übertragen. Gazprom hätte sich zudem mit 50 % an der Wintershall Noordzee B.V. beteiligt, die in der Erdöl- und Erdgassuche sowie -förderung in der südlichen Nordsee (Niederlande, UK und Dänemark) tätig ist. Insgesamt trugen diese Aktivitäten im Jahr 2013 rund 12 Mrd. € zum Umsatz und rund 500 Mio. € zum Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen (EBITDA) der BASF-Gruppe bei.

BASF und Gazprom sind übereingekommen, den zum Jahresende geplanten Tausch von Vermögensgegenständen nicht zu vollziehen.

Das Erdgashandelsgeschäft wird weiterhin als 50/50-Joint Venture zwischen Gazprom und der BASF-Gruppengesellschaft Wintershall fortgeführt. Wintershall Noordzee B.V. bleibt zu 100 % in der BASF-Gruppe. Zum Jahresende 2012 wurden die Vermögenswerte und Schulden des Erdgashandelsgeschäfts bilanziell in eine Veräußerungsgruppe umgegliedert. Auf Grund der Absage der Transaktion ist es notwendig, die Berichterstattung als Veräußerungsgruppe zu beenden und die seit 2012 ausgesetzten Abschreibungen sowie das At-Equity-Ergebnis zu buchen. Dies führt zu Aufwendungen in Höhe von 113 Mio. € im Jahr 2013 und von 211 Mio. € im Jahr 2014. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 werden entsprechend angepasst. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen für das Jahr 2013 liegt damit bei rund 7,1 Mrd. €.

Der geplante Asset-Tausch sah die gemeinsame Erschließung von zwei weiteren Blöcken der Achimov-Formation des Urengoi-Erdgas- und Kondensatfelds in Westsibirien durch Gazprom und Wintershall, eine 100 %ige Gruppengesellschaft der BASF, vor. Im Gegenzug hätte Wintershall das bislang gemeinsam betriebene Erdgashandels- und Speichergeschäft vollständig an den langjährigen Partner Gazprom übertragen. Gazprom hätte sich zudem mit 50 % an der Wintershall Noordzee B.V. beteiligt, die in der Erdöl- und Erdgassuche sowie -förderung in der südlichen Nordsee (Niederlande, UK und Dänemark) tätig ist. Insgesamt trugen diese Aktivitäten im Jahr 2013 rund 12 Mrd. € zum Umsatz und rund 500 Mio. € zum Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen (EBITDA) der BASF-Gruppe bei.

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