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Aero-derivative Gasturbine für die Öl- und Gasindustrie

Kategorie:
Autor: Redaktion

Aero-derivative Gasturbine für die Öl- und Gasindustrie

Mit der Industrial RB211-GT30 bringt Siemens eine neue Gasturbine auf den Markt, die für die spezifischen Bedürfnisse der Öl- und Gasindustrie optimiert ist. Die Maschine basiert auf der bewährten Industrial RB211 aus dem ehemaligen Rolls-Royce-Portfolio, die über 34 Millionen Betriebsstunden vorweisen kann. Sie dient als Antrieb für einen zweipoligen Wechselstromgenerator mit 60 Hz oder 50 Hz. Es ist kein Getriebe erforderlich. Das Gasturbinen-Package ist in Leichtbauweise gefertigt. 30 % kleiner und leichter als sein Vorgängermodell ist es dahingehend optimiert, auch bei schwierigen Offshore-Bedingungen eine sichere Instandhaltung zu gewährleisten und Stillstandzeiten zu verkürzen. Dank eines eingebauten, innovativen Schienensystems kann die komplette Gasturbine in weniger als 24 Stunden ausgetauscht werden. Die Hilfseinrichtungen bleiben praktisch unverändert, sie sind jedoch so gestaltet, dass sie den Instandhaltungszugang verbessern, damit der Betreiber einen möglichst großen Anteil der Wartungsvorgänge vor Ort abwickeln kann, auch während die Anlage in Betrieb ist.

In den vergangenen zehn Jahren haben Rolls-Royce Energy und Dresser-Rand einen Großteil der 20- bis 40-MW-Gasturbinen für die weltweite Offshore Stromerzeugung auf sogenannten FPSO-Schiffen (Schwimmenden Produktions- und Lagereinheiten) geliefert. Siemens nutzt diese gebündelte Kompetenz, um überzeugende Lösungen für den Offshore Markt anzubieten.

In den vergangenen 20 Jahren hat sich ein großer Teil der Offshore-Ölbohrung und -Ölförderung von relativ gut zugänglichem Flachwasser in immer tieferes bis sehr tiefes Wasser verlagert. Erhebliche Investitionen in Bohrfelder vor der brasilianischen und westafrikanischen Küste haben die Nachfrage noch erhöht. Dieser Trend wird sich über das nächste Jahrzehnt weiter fortsetzen.

FPSO-Schiffe können Rohöl fördern, auf hoher See verarbeiten und lagern, bis es Tanker an Land bringen. Sie haben sich für die Offshore-Förderung bewährt, da sie im Falle von Stürmen, politischen Unruhen oder alternativen Fördermöglichkeiten von der Förderstelle entfernt werden können. Die meisten Antriebe auf Offshore-Anlagen werden vorzugsweise von Elektromotoren angetrieben und nicht direkt von Gasturbinen. Durch den Einsatz von größeren und effizienteren Gasturbinen als Generatorantrieb verringern sich die Investitionskosten durch eine zentralisierte Stromerzeugung.

Kontakt:

Siemens

www.siemens.com/ueber/power-gas

Industrial RB211-GT30 Gasturbine für den Einsatz auf sogenannten FPSO-Schiffen (Schwimmenden Produktions- und Lagereinheiten)