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16. Viessmann Energieforum gab umfassende Einblicke in aktuellen Stand der Diskussion

Auch zum 16. Energieforum konnten Mitte Oktober hochrangige Referenten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft begrüßt werden.

von | 06.11.15

Die Viessmann Energieforen in der unternehmenseigenen Akademie in Allendorf (Eder) haben sich längst als renommierter interdisziplinärer Expertentreff etabliert. Auch zum 16. Energieforum konnten Mitte Oktober hochrangige Referenten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft begrüßt werden.

In seiner Begrüßungsrede bezeichnete Prof. Dr. Martin Viessmann die Energiewende – neben der zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft – als eine der ganz großen Herausforderungen unserer Zeit. Darüber hinaus wies er darauf hin, dass der Wärmemarkt den größten Hebel für den Erfolg der Energiewende bietet. Allein mit der durch die Auflösung des Modernisierungsstaus im Heizungsanlagenbestand einzusparenden Energiemenge könne die Atomstromlücke geschlossen werden; diese Energiemenge entspreche außerdem der gesamten jährlichen Erdgaslieferung aus Russland.

Moderiert wurde das Viessmann Energieforum erstmals von dem Journalisten Joachim Mahrholdt. Er wurde unter anderem mit dem Medienpreis des Deutschen Dachverbands für Geoinformation und dem European Energy Service Media Award ausgezeichnet. Mahrholdt übergab das Wort nach der Begrüßungsrede von Prof. Viessmann an Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Schellnhuber zeigte eindrucksvoll auf, welch weitreichende und dramatische Folgen eine unkontrollierte Erwärmung des Klimas für den Globus hat. Nach ihm gab Thomas Bareiß eine Bewertung der aktuellen Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung ab; Bareiß ist Mitglied des Bundestags und Beauftragter für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Stephan Kohler, Sprecher der Allianz für Gebäudeenergieeffizienz (geea) sowie Mitglied im Präsidium des Weltenergierats Deutschland, führte den Zuhörern vor Augen, dass Energieeffizienz die wichtigste Ressource ist und Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende. Mit einer lebhaften Podiumsdiskussion, in deren Verlauf die Gäste zahlreiche Fragen an die Experten richteten, wurde der erste Veranstaltungstag beschlossen.

Tag 2 wurde eröffnet von Uwe Lenz, Leiter der Viessmann Verkaufsregion Nord-Ost. In seinem Vortrag „Vom Klimaschutz zum Markterfolg“ stellte er den Strukturwandel in der Heiztechnik vor und machte anhand historischer Beispiele klar, wie schnell zukunftsweisende Trends verschlafen werden können.

Welche Maßnahmen das Potenzial haben, die brachliegenden Marktpotenziale erfolgreich zu erschließen, war Thema des Vortrags von Georg Boddenberg, Inhaber der Firma Boddenberg Bad-Design und Heizungstechnik. Zum Abschluss des Vortragsprogramms erläuterte Albrecht von Truchseß, Leiter der Viessmann Unternehmenskommunikation, das Projekt Effizienz Plus, mit dem es im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie am Unternehmensstammsitz in Allendorf gelungen ist, den fossilen Energieverbrauch um 70 % und die CO2-Emissionen um 80 % zu senken. Erreicht wurde dies unter anderem durch ein innovatives Energiekonzept sowie durch den kompletten Neuaufbau der Produktion.

Im Anschluss an die Veranstaltung bestand dann auch Gelegenheit, die Fertigung in einem Rundgang zu besichtigen – ebenso wie das Viessmann Infocenter, in dem neben einer Produktausstellung auch die Markenwerte des Unternehmens visualisiert werden.

Prof. Dr. Martin Viessmann wies in seiner Begrüßungsrede darauf hin, dass der Wärmemarkt den größten Hebel für den Erfolg der Energiewende bietet.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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